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Gifhorn Stadt Wie der Erixx die Fahrgastzahl verdoppeln kann
Gifhorn Gifhorn Stadt Wie der Erixx die Fahrgastzahl verdoppeln kann
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00:26 02.05.2018
Fahrgastzahlen stagnieren: Nach Verbesserungen seit Beginn dieses Jahrzehnts sollen bald neue Zuwächse entstehen – zum Beispiel durch den Stundentakt auf der Erixx-Strecke zwischen Gifhorn und Braunschweig. Quelle: Cagla Canidar
Kreis Gifhorn

Eine deutliche Entwicklung nach oben beim Zuspruch haben beiden Strecken in diesem Jahrzehnt bereits erlebt. Als 2010 noch die Deutsche Bahn mit zumeist betagten Wagen unterwegs war, fuhren an einem durchschnittlichen Tag 1980 Passagiere auf der Regionalbahn-Strecke Braunschweig-Gifhorn-Uelzen sowie 7700 auf der Regionalexpress-Linie zwischen Wolfsburg, Gifhorn und Hannover mit. 2013 waren es 2160 beziehungsweise 9000 Passagiere, 2016 dann 2170 und 10.400.

Voriges Jahr kam der Erixx auf 2180, der Enno auf 10.300 Fahrgäste pro Tag. „Die ,Fahrgaststagnation’ hängt mit vielen Unterbrechungen durch Baustellen oder auch zahlreichen Herbststürmen zusammen“, sagt Gisela Noske, Sprecherin des Regionalverbands Braunschweig.

„Ich denke, dass die neuen Fahrzeuge einen Unterschied machen“, sagt Björn Gryschka vom Fahrgastverband Pro Bahn zu der guten Entwicklung nach 2010. Komfortablere Züge mit niedrigem Einstieg für Radfahrer und Rollstuhlfahrer, Haltestelleninfos auf Displays und freies W-Lan: „Das merkt der Kunde.“ Vor allem die Enno-Verbindung sei auf ein „sehr hohes Niveau gekommen“.

Beim Erixx sehen sowohl Noske als auch Gryschka Luft nach oben. Mit einem Zwei-Stunden-Takt sei der Fahrgast einfach zu unflexibel. Und so gilt für Gryschka: „Rötgesbüttel ist ganz entscheidend.“ Nach aktuellem Planungsstand des Regionalverbands soll das Begegnungsgleis dort ab Ende des Jahres gebaut werden, so dass der Ein-Stunden-Takt im Sommer 2019 eingeführt werden könnte. Zwei Jahre später – das Angebot müsse sich erst rumsprechen – ist laut Gryschka eine Verdoppelung der Fahrgastzahl drin.

Auch beim Enno gebe es noch Verbesserungspotenzial, doch die Infrastruktur stoße an ihre Grenzen. „Es muss nicht unbedingt ein drittes Gleis sein“, sagt er über eine Kapazitätssteigerung auf der mit Fern- und Güterverkehr gut ausgelasteten Strecke. Es würde reichen, weitere Überholmöglichkeiten für den ICE zu schaffen. Auch noch mehr Doppel- statt Einzelzüge beim Enno einzusetzen und unter anderem in Meinersen die Bahnsteige anzuheben, könnte weitere Fahrgäste bringen. „Hier muss in die Infrastruktur investiert werden.“

Von Dirk Reitmeister

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