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Gifhorn Stadt Weyhausen spricht Platt: Deshalb neue Ortsschilder
Gifhorn Gifhorn Stadt Weyhausen spricht Platt: Deshalb neue Ortsschilder
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00:00 05.07.2010
Politz
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Was in Ostfriesland bereits seit 2004 und in Gemeinden bei Lüneburg seit 2007 mehr und mehr Verbreitung gefunden hat, soll damit auch in der hiesigen Region Einzug halten. „Wir möchten ein sichtbares Zeichen setzen, dass Weyhausen zweisprachig ist und zeigen, dass hier das Plattdeutsche in Wort und Schrift gepflegt wird“, sagt Politz.
Im Landkreis Gifhorn betrete man damit Neuland, Weyhausen wäre die erste Gemeinde mit plattdeutschen Ortsschildern. In Aurich hingegen grüßt die Besucher auch der Schriftzug „Auerk„“ in Großheide „Grootheid“. Und in der Gemeinde Salzhausen bei Lüneburg heißt Oelstorf auch „Oilstörp“.
In der Stadt Wolfsburg findet man zumindest unter dem Wappen an den Ortseingängen des Ortsteils Nordsteimke auch die niederdeutsche Bezeichnung „Steimke“. Die ortsansässige Gruppe „De Steinbekers“ hatte das angeregt. „Es ist ein Ausdruck der Identität. Es wird ein historischer Bezug gesetzt“, sagt Nordsteimkes Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Hinz.
Das soll auch in Weyhausen mit den neuen Ortsschildern so werden. Hans Politz hat sich an die Gemeinde gewendet. Bürgermeister Hans-Georg Ranta begrüßt die Initiative: „Die Sprache ist zum Teil in Vergessenheit geraten. Wir sind froh, dass sie jetzt wieder gefördert wird.“ Er werde sich nun in Sachen Ortsschilder an die Straßenbaubehörde und das Straßenverkehrsamt wenden, um die rechtlichen Fragen zu klären.

cn

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