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Weyhausen: 5000 Euro für die DKMS

Weyhausen Weyhausen: 5000 Euro für die DKMS

Weyhausen. Akute Leukämie: Der Schock bei Dagmar Claußen war groß, als sie im Februar von der schlimmen Diagnose für ihre Schwester Maike erfuhr.

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Grupo Antolin spendet 5000 Euro für 100 Typisierungen: Dagmar Claußen (l.) Thomas Stöhr (2.v.r.) und Rolf von Hörsten (r.) überreichten den Scheck an Melanie Dinter von der DKMS.

Quelle: Photowerk (alb)

Schnell war ihr klar: Ich will helfen. Weil sie selbst als Knochenmarkspenderin nicht in Frage kam, fragte sie ihre Kollegen bei der Grupo Antolin, ob diese sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren lassen wollen. „Die Hilfsbereitschaft war riesig“, freut sich Dagmar Claußen.

Gestern war Melanie Dinter von der DKMS an den Weyhäuser Standort der Grupo Antolin gekommen, um die Registrierungen vorzunehmen. Insgesamt machten 100 der deutschlandweit 300 Mitarbeiter bei der Aktion mit. „Wir sind stolz, dass so viele Kollegen helfen wollen“, freute sich Personalleiter Thomas Stöhr. Die Firma übernahm die Kosten für die Registrierungen und anschließenden Typisierungen im Labor. Melanie Dinter bekam gestern den entsprechenden Scheck über 5000 Euro. „Wir freuen uns, wenn unsere Mitarbeiter mit so großem persönlichen Engagement helfen wollen“, erklärte Geschäftsführer Rolf von Hörsten.

„Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Bei Kindern und Jugendlichen ist es sogar die häufigste Krebsart“, erklärte Melanie Dinter. Und deshalb sollten sich möglichst viele Menschen in der DKMS registrieren lassen.

Maike Claußen hat inzwischen eine Stammzellenspende erhalten. Nach Monaten im Krankenhaus und einer Chemotherapie kann sie demnächst nach Hause entlassen werden.

alb

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