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Wertstoffhof Ausbüttel wird modernisiert

Landkreis Gifhorn investiert vier Millionen Euro Wertstoffhof Ausbüttel wird modernisiert

Die Modernisierung des Wertstoffhofs Ausbüttel steht kurz bevor. Der Landkreis Gifhorn hat jetzt die Erdarbeiten ausgeschrieben. Er rechnet zurzeit insgesamt mit Baukosten von vier Millionen Euro.

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Foto: Cagla Canidar, Ausbüttel Wertstoffanlage

Quelle: Cagla Canidar

Ausbüttel. Bereits im Februar bezeichnete Landrat Dr. Andreas Ebel die alten Gebäude als baufällig. Es gibt noch ein weiteres Manko, nämlich dass unter anderem Kühlgeräte, Bildschirme, Monitore und TV-Geräte nicht dort abgegeben werden können. „Das genaue Konzept des Wertstoffhofes ist noch nicht beraten und entschieden“, sagt Antje Präger vom Umweltamt jetzt zum aktuellen Stand. Fest steht aber: „Es soll dort ein moderner kundenfreundlicher Wertstoffhof entstehen, an dem Bürger ihre Wertstoffe und Abfälle abgeben können. Angedacht ist auch eine Zerlegehalle für Elektroschrott und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt eine Umschlaghalle für Restmüll.“

Containereinwurf

Containereinwurf: Das soll künftig bequemer ablaufen, die Behälter werden „tiefer gelegt“.

Quelle: Cagla Canidar

Vor allem hat sich der Landkreis eines vorgenommen: „Wir wollen die gesamte Anlieferungssituation verbessern“, sagt Präger. Bislang müssten die Anlieferer viel rangieren, dabei stünden sich ihre Fahrzeuge oft gegenseitig im Weg. Künftig soll es eine Anfahrspur geben, die in einer Art Rundkurs an den einzelnen Containern vorbeiführt. Und das als Rampe, damit die Container etwas niedriger stehen und die Bürger ihre Wertstoffe dort bequemer einwerfen können.

Der Landkreis hat laut Präger einen konkreten Fahrplan für Ausbüttel. Die Ausschreibung für die Erdarbeiten läuft. „Zunächst ist die Bauleitplanung durch die Gemeinde/Samtgemeinde abzuschließen.“ Für das neue Konzept des Wertstoffhofes müsse eine entsprechende Genehmigung bei der Gewerbeaufsicht Braunschweig eingeholt werden. Die Rodungsarbeiten sollen noch im Herbst beginnen. Danach würden der Abriss und die notwendigen Erdarbeiten folgen. „Die Bauarbeiten werden in der ersten Hälfte des nächsten Jahres starten und hoffentlich zum Ende 2018/Anfang 2019 abgeschlossen sein“, sagt Präger.

Bis dahin sollen die Bürger den Wertstoffhof weiter nutzen können. „Der Betrieb dort geht ohne Unterbrechung weiter“, versichert Präger. „Die Jugendwerkstatt wird übergangsweise in Containern untergebracht, um den Betrieb weiterzuführen. Allerdings werden die Abfallcontainer sicherlich immer mal an anderer Stelle auf dem Grundstück stehen – je nach Ort und Fortschritt der Bauarbeiten.“

Von Dirk Reitmeister

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