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Gifhorn Stadt Werk mit 38 Mitarbeitern steht auf dem Prüfstand
Gifhorn Gifhorn Stadt Werk mit 38 Mitarbeitern steht auf dem Prüfstand
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00:26 07.06.2014
Bild aus alten Tagen: Das Imprägnierwerk Marmetschke wurde 2008 an ThyssenKrupp verkauft - und steht jetzt wieder zum Verkauf. Quelle: Behrens
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Zwar wurden die Gespräche über den Verkauf der gesamten Konzernsparte vorerst gestoppt, um erst einmal einen Einzelverkauf der betroffenen Werke zu forcieren. Dort hat es aber laut Unternehmenssprecher Stefan Ettwig noch keine neuen Ergebnisse gegeben.

Das Werk ist innerhalb von sechs Jahren zum zweiten Mal in seiner Existenz bedroht. 2008 hatten die damaligen Betreiber Insolvenz angemeldet, ThyssenKrupp hatte das Werk, in dem derzeit 38 Menschen arbeiten, übernommen. Jetzt will sich ThyssenKrupp von seiner gesamten Gleistechnik trennen.

„Der Bereich ist nicht profitabel“, erklärte Ettwig. Im deutschen Markt gebe es keine Wachstumschancen, gleichzeitig stehe die Gleistechnik unter extremem Kostendruck. Ein Komplettverkauf der Konzernsparte habe bisher nur „ungenügende Angebote“ erbracht. Daher wird jetzt der Verkauf einzelner Werke geprüft.

Die Mitarbeiter wurden über die Entscheidung informiert. Ziel ist, die anstehenden Personalmaßnahmen möglichst sozialverträglich und voraussichtlich bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2014/2015 umzusetzen. Die entsprechenden Gespräche darüber werden jetzt aufgenommen, hieß es weiter.

ba

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