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Gifhorn Stadt Wer zahlt Defizit für den Friedhof?
Gifhorn Gifhorn Stadt Wer zahlt Defizit für den Friedhof?
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10:00 18.12.2009
Wechselt Eigentümer: Die Kapelle in Parsau. Quelle: Zur

Bürgermeister Helmut Werthmann befürchtet, dass die Kirche sich in dem Wissen um den Defizitausgleich nicht um Wirtschaftlichkeit bemühe. Er forderte deshalb eine Gebührenerhöhung „in etwa auf Samtgemeindeniveau“. Bislang kostet ein Doppelgrab in Parsau 700 Euro, auf den kommunalen Friedhöfen der Samtgemeinde 1172,60 Euro. „Ein Defizit muss die Gemeinde über die Samtgemeindeumlage mit finanzieren“, gab Werthmann zu bedenken.
Bruno-Ralf Lichtnack (CDU) wies in seiner Eigenschaft als Kirchenvorstand darauf hin, dass die Gebühren gerade erst erhöht worden seien. „Wir können nicht ständig die Gebühren herauf setzen.“ Ob die Einnahmen die Ausgaben decken, hänge von der Zahl der Trauerfälle pro Jahr ab.
Während sich Lichtnack gegen die Eigentumsübertragung auf die Samtgemeinde aussprach, votierte der restliche Rat dafür. Fred Marhenke (SPD) erinnerte: „Wir haben Schulden, da kommt uns die Entschädigung gelegen.“
Die wird auch gezahlt, wenn nicht alle Kommunen ihre Liegenschaften übertragen. Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel zerstreute diesbezügliche Bedenken aus Parsau: „Das Geld fließt – natürlich nur an die Gemeinden, die ihr Eigentum übertragen.“

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Jetzt ist es amtlich: Zum 1. Januar wird die Strecke Dedenhausen-Meinersen-Leiferde-Gifhorn-Calberlah in den Regionaltarif des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) einbezogen (AZ berichtete). Das bedeutet für Pendler aus dem Landkreis Gifhorn, die regelmäßig Züge nach Hannover nutzen: Sie sparen rund elf Euro pro Monat.

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