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Gifhorn Stadt Wer partout nicht pauken will, muss sitzen
Gifhorn Gifhorn Stadt Wer partout nicht pauken will, muss sitzen
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00:27 17.05.2018
Schulschwänzer: 322 Fälle haben Stadt und Landkreis Gifhorn 2017 registriert. Die Zahlen sind seit Jahren konstant. Quelle: Archiv
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Gifhorn

322 Mal haben Schüler im Kreis Gifhorn im vorigen Jahr so sehr geschwänzt, dass die Schulen die Ordnungsbehörden informieren mussten. Ein Schwerpunkt war die Stadt Gifhorn, in der fast so viele Fälle registriert wurden wie im Rest des Landkreises.

Ab dem siebten Fehltag können Schulen dem Fachbereich Ordnung Schulschwänzer melden, so Stadt-Sprecherin Annette Siemer. 159 Mal passierte das ihr zufolge im vorigen Jahr. „Im Jahr 2017 hat es 163 gemeldete Fälle gegeben“, sagt ihre Kollegin Christine Claus vom Landkreis. Dort waren 72 Schülerinnen und Schüler aufgefallen, „die den Schulbesuch zum Teil mehrfach in unterschiedlichen Zeiträumen verweigerten“.

Zahlen sind seit Jahren konstant

Die Zahlen sind Siemer und Claus zufolge seit Jahren konstant. Beispiel Landkreis: 157 Fälle gab es 2016, 165 Fälle 2015 und 161 Fälle 2014. „Die höchsten gemeldeten Fallzahlen kommen aus dem Bereich der Oberschulen und Hauptschulen“, sagt Claus. „Gleichwohl kann man dieses nicht verallgemeinern.“ Auch in diesen Schulen gebe es interne Modelle, die das Schulschwänzen zur Ausnahme machten. Dennoch ist für Siemer auffällig: „Man kann sagen, dass Schulen mit Schülern in vorwiegendem Alter ab 16 Jahre mehr Schulpflichtverletzungen melden, als zum Beispiel Grundschulen.“

Und welche Konsequenzen hat das Schulschwänzen? Der Landkreis leite ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit drohender Geldbuße ein, so Claus. Bei Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 21 Jahren seien auch Arbeitsauflagen und Freizeitarrest möglich. Genauso handhabt es die Stadt. „Je nach Anzahl der Fehltage ergeben sich daraus Bußgelder, Arbeitsauflagen in Form von Sozialstunden in einer sozialen Einrichtung oder Jugendarresttage.“

Von Dirk Reitmeister

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