Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Wenn die Klimatechniker ins Schwitzen geraten
Gifhorn Gifhorn Stadt Wenn die Klimatechniker ins Schwitzen geraten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 07.08.2018
Im Dauereinsatz: Klima- und Kältetechniker haben zurzeit alle Hände voll zu tun. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

„Wir laufen auf 120 Prozent“, sagt Oliver Tschritter vom gleichnamigen Klimatechnik-Betrieb in Gifhorn. Ist für die rund 50 Kälte- und Klimatechnikmonteure sonst gegen 17 Uhr Feierabend, ziehen sie zurzeit bis 19 oder 21 Uhr durch. Überproportional hoch seien die Reparaturaufträge. Aber nicht nur. Während gewerbliche Kunden das ganze Jahr über in neue Anlagen investierten, nehme die Nachfrage privater Kunden in diesen Wochen drastisch zu, sagt Tschritter.

Personal gesucht

„Wir sind ausgebucht“, sagt auch Klaus-Peter Hauke aus Meinersen. „Wir kriegen jeden Tag etliche Anfragen.“ Sowohl für private Wohnhäuser, als auch für gewerbliche Objekte.

„Es ist genug Arbeit da“, sagt Tschritter. Aber nicht genug Personal. Hauke hatte schon einmal mehr als vier Gesellen und Lehrlinge. Und auch Tschritter könnte locker zehn bis 20 weitere Monteure beschäftigen – gäbe es denn Kandidaten. „Wir sind eine unterschätzte Handwerker-Gattung“, sagt Tschritter. In der Tat: Wer Klimatechnik googelt, stößt im Raum Gifhorn nur auf ihn und Hauke. Dabei habe der Job angesichts des Klimawandels mit immer höheren Temperaturen Zukunftspotenzial.

Ventilatoren ausverkauft

Ist auf die Schnelle kein Termin bei den Klimaanlagen-Monteuren zu ergattern, dann wenigstens ein Ventilator? Pustekuchen. Die drei großen in Gifhorn melden Ausverkauf seit vorigem Wochenende. „Wir haben am Dienstag voriger Woche den letzten verkauft“, sagt Romy Holzmüller vom Hagebau in Gamsen. Auch Klimageräte seien weg. Der Run auf die elektrischen Erfrischer habe pünktlich mit den ersten tropischen Nächten losgelegt, sagt Thomas Unteutsch von Hagebau/Bauking in Gifhorn. Nachbestellen dürfte aussichtslos sein: „Der Markt ist leer gefegt“, so Gerd Meyerdierks von Toom.

Pool-Artikel und Bewässerungszubehör seien ebenfalls stark nachgefragt, so Meyerdierks. Die Regale und Paletten mit Artikeln rund um Sonnenschutz seien auch lichter geworden. Unteutsch: „Gut ist, dass die Lager jetzt mal leer geräumt sind.“

Von Dirk Reitmeister

Brandstifter machten in der Nacht zu Dienstag Gifhorn unsicher. Gleich vier Mülltonnen brannten komplett nieder. Die Polizei sucht nun nach den Tätern.

07.08.2018

Der Verkehr ist zurück auf der B 188: Seit Montagmittag ist die Dragenkreuzung wieder frei gegeben – allerdings mit zum Teil erheblichen Einschränkungen. Die wichtigste: Die Tangente bleibt entgegen früheren Planungen wegen Bauverzögerungen gesperrt.

09.08.2018

An einer Gartenmauer an der Kreuzung Neubokeler Straße und Am Sportplatz in Gamsen endete am Montag gegen 18.30 Uhr eine Unfallflucht mit anschließender Verfolgungsjagd.

06.08.2018