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Gifhorn Stadt „Wenn Ihr schon durch unser Dorf fahrt, dann fahrt uns wenigstens nicht um!“
Gifhorn Gifhorn Stadt „Wenn Ihr schon durch unser Dorf fahrt, dann fahrt uns wenigstens nicht um!“
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23:00 25.10.2013
Auf der Dauer-Baustelle passiert eh nichts: „Warum können die Autos dort nicht im Schritttempo durch?“, fragt Thomas Reimann.
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Knapp 50 Allerbütteler versammelten sich am Donnerstagabend, um die Zufahrtsstraße zu ihrem Dorf demonstrativ zu blockieren - eigentlich sollte außer Anliegern dort zwar sowieso keiner lang fahren, „doch die Schilder werden von den meisten einfach ignoriert“, beklagt Horst-Dieter Hellwig.

Man habe zwar Verständnis, dass die Schulbusse durchkommen müssen - sagten die Allerbütteler im AZ-Gespräch. Aber Rasen ohne Rücksicht auf Verluste? Ohne Beachten der Rechts-vor-links-Regel? Busfahrer, die sich nicht mal ans Tempolimit halten? Und dann als Autofahrer auch noch frech und beleidigend werden, wenn ein Fußgänger sich beklagt, der gerade noch so im letzten Moment zur Seite springen konnte? Das gehe entschieden zu weit - sagen die Allerbütteler.

„Die Polizei muss kontrollieren“, fordert Bernd Kinas. Mehr 30-Schilder „zur Erinnerung“ will Roland Masuhr. „Und warum bleibt die Dauer-Baustelle überhaupt gesperrt, wenn da zurzeit doch eh nichts passiert? Im Schritttempo könnten die Autos dort doch durch“, schlägt Thomas Reimann vor.

Von offizieller Seite fühlen sich die Allerbütteler im Stich gelassen - und ein Ende der Baustelle ist nicht in Sicht.

til

Gifhorn. Gifhorns Tafel stößt an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie versorgt inzwischen regelmäßig 1948 Arme aus der Region. „Die Lebensmittel werden knapp“, sagt Tafel-Chefin Edeltraud Sack. Immer mehr Asylbewerber würden das Tafelangebot nutzen. „Dabei gibt es unüberwindbare Sprachprobleme“, hat Sack bisher vergeblich um Unterstützung beim Kreis gebeten.

25.10.2013

Sassenburg. Sassenburgs SPD-Fraktionschefin Angela Heider sieht die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen in Gefahr. Grund dafür ist eine neue Regelung des Landessportbundes. Die sieht vor, die Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder, die sie etwa bei Bauvorhaben leisteten, nicht mehr in der bisherigen Art und Weise finanziell anzurechnen.

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Lessien. Als im Oktober 1813 französische Truppen die Völkerschlacht bei Leipzig gegen Russland, Preußen, Österreich und Schweden verloren, wurde das Ende der napoleonischen Herrschaft über Europa eingeläutet. Zeugnisse dieser Schlacht finden sich auch im Kreis Gifhorn. Zwei davon hat Heimatforscher Winfried Rolke bei sich zuhause in Lessien: eine Kanonenkugel und einen Säbel.

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