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Weniger Staus im Berufsverkehr

Gifhorns Kreisel-Bypass wirkt Weniger Staus im Berufsverkehr

Was eine zusätzliche Fahrspur doch ausmacht: Seit Ende Juli ist der Bypass am Kreisel Braunschweiger Straße mit zusätzlicher Fahrspur für die Rechtsabbieger freigegeben. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Berufsverkehr tatsächlich besser abfließt.

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Besserer Abfluss des Berufsverkehrs: Der neue Bypass mit der zusätzlichen Rechtsabbiegespur am Kreisel Braunschweiger Straße scheint zu wirken.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. IAV-Betriebsrat Mirko Lukas verkneift sich Euphorie. „Die Erfahrungen sind durchaus positiv.“ Im Moment fließe der Verkehr „flott“ ab. Er verweist aber auch auf den neuen Fahrrad-Parkplatz, der gerade sehr voll sei. Vielleicht sei das Verkehrsaufkommen wegen des Sommers auf der Straße zurzeit noch nicht auf höchstem Stand.

„Wirklich gut“, vermeldet dagegen Inteva-Werkleiterin Nicole Wolf. „Ich habe Positives gehört. Die Mitarbeiter sagen, sie stünden nicht mehr im Stau.“ Und sie bilanziert: „Man hat schon mit der Eröffnung von einem Tag auf den anderen eine Verbesserung gespürt.“

Daumen hoch auch von der VLG: „Es läuft so gut wie erwartet“, sagt Geschäftsführer Stephan Heidenreich. „Der Stau hat abgenommen, das merkt man schon.“ Unter anderem eben an den Abfahrtzeiten der Busse, deren Linien über die Braunschweiger Straße laufen.

Damit scheint das Kalkül der Verkehrsplaner im Gifhorner Rathaus aufzugehen: Rechtsabbieger aus dem Gewerbegebiet können nun am Kreisel vorbei direkt auf eine eigene Fahrspur der Braunschweiger Straße bis zur Eyßelheidekreuzung fahren, ohne auf vorfahrtberechtigten Verkehr achten zu müssen. Der Kreisel muss künftig nur noch Pendler in Richtung Braunschweig aufnehmen. Das beschleunigt offenbar tatsächlich den Abfluss aus dem Gewerbegebiet, weil weniger Autofahrer warten müssen.

„Wir werden trotzdem nicht aufhören, für eine zweite Zufahrt ins Gewerbegebiet zu werben“, betont IAV-Betriebsrat Lukas. Schon allein aus Sicherheitsgründen und Gründen der Erreichbarkeit mit Blick auf das Gewerbegebiet, wo der inzwischen 3700 Mitarbeiter zählenden Autozulieferer und Ingenieurdienstleister keinesfalls allein sei. „Wir haben noch den Brand beim Maler an der Zufahrt in Erinnerung. Keiner durfte rein, keiner durfte raus.“

Von Dirk Reitmeister

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