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Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung

Gifhorn Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung

Gifhorn. Die Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen, geht im Kreis Gifhorn zurück. Der Landkreis bestätigte auf AZ-Anfrage eine aktuelle Mitteilung der Krankenkasse DAK Gesundheit. Kreisjugendpfleger Bernhard Schuhose warnt aber vor einer voreiligen Entwarnung.

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Keine voreilige Entwarnung: Die Zahl der Jugendlichen mit Alkohlvergiftung ist im Landkreis Gifhorn gesunken.

Quelle: Photowerk (Archiv)

59 Mädchen und Jungen landeten im vorigen Jahr mit einer Alkoholvergiftung im Klinikum. 2013 waren es 100. „Für das Jahr 2015 liegen mir noch keine belastbaren Zahlen vor.“ Aus Polizeiberichten lese er aber, dass sich vermehrt zwölf- bis 16-jährige Jugendliche mit branntweinhaltigem Alkohol betrinken. Zwei 14-jährige Mädchen seien an einem See im Landkreis Gifhorn auf allen Vieren orientierungslos durch die Gegend gekrabbelt. „Das lässt aber leider auch den Schluss zu, dass das Dunkelfeld sehr schwer einzuschätzen ist.“

Dennoch geht Schuhose davon aus, dass die Zahl der Komasauf-Fälle sinkt. „Von Entwarnung kann jedoch auf gar keinen Fall gesprochen werden. Alkohol ist nur ein Suchtstoff von unzähligen.“ Unter Sucht-stoffe zählt Schuhose nicht nur illegale Drogen, sondern auch Tabletten, Aufputschmittel, Internet, Glücksspiel, Magersucht und mehr. Viele wichen einfach nur von Alkohol auf andere Mittel oder Suchtarten aus.

rtm

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