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Weniger Einwohner benötigen Finanzhilfe

Landkreis Gifhorn: Weil die Wirtschaft brummt: Weniger Einwohner benötigen Finanzhilfe

Immer weniger Menschen im Kreis Gifhorn beantragen Wohngeld und Zuschüsse für Bildung und Teilhabe. Die Kreisverwaltung führt das auf die Konjunktur zurück - aber nicht nur.

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Rückläufiger Bedarf: Bürger im Landkreis Gifhorn stellten 2016 weniger häufig Anträge auf Wohngeld und Zuschüsse - auch im Bereich der Mittagessen für Kinder.

Quelle: Archiv

Landkreis Gifhorn. Beispiel Wohngeld: 2011 haben es noch 1326 Menschen beantragt, 2015 waren es dem aktuellen Verwaltungsbericht zufolge 851. „Die Anzahl der Wohngeldanträge ist seit 2013 konstant rückläufig“, sagt Fachbereichsleiter Bernd-Günter Schwabe. Das hänge mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung zusammen. Aufgrund von Einkommenssteigerungen, zum Beispiel durch Tariferhöhungen, sei ein Bezug von Wohngeld beendet worden beziehungsweise gebe es weniger Haushalte mit einem Anspruch darauf.

Auch der automatisierte Datenabgleich seit 2013 unter den Behörden hat die Zahl der Wohngeld-Anträge gesenkt: Einige Fälle mit unrechtmäßigem Bezug seien aufgedeckt worden.

„Da die Bewilligungszahlen für Wohngeld rückläufig sind, sinken automatisch auch die Antragszahlen zum Bildungs- und Teilhabepaket“, sagt Schwabe. Denn die meisten, die Anträge zum Bildungspaket stellen, seien auch Wohngeld-Bezieher. Von deren Einkommenssteigerungen „profitierten im wesentlichen Haushalte mit geringem Einkommen. Es handelt sich hierbei eher weniger um Rentnerhaushalte, sondern um Mehrpersonenhaushalte mit Kindern.“

Die Zahl der Anträge auf Bildung und Teilhabe sei aber auch gesunken, weil nicht alle Einrichtungen jederzeit förderfähige Angebote vorhielten, erläutert Schwabe. Beispiel Klassenfahrten: Wurden sie 2012 noch 873 Mal beantragt, waren es 2015 nur noch 421 Anträge. „Nicht in jedem Schuljahr wird eine Klassenfahrt unternommen, so dass solche Anträge - auch wenn ein Anspruch darauf dem Grunde nach besteht - nicht jedes Jahr gestellt werden können.“ Weiteres Beispiel Mittagessen: 654 Anträge in 2012, 346 in 2015. „Nicht jede Schule beziehungsweise Einrichtung bietet eine Mittagsverpflegung an.“

 rtm

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