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Gifhorn Stadt Weltrekord: Gifhorner als Vorreiter
Gifhorn Gifhorn Stadt Weltrekord: Gifhorner als Vorreiter
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06:16 18.10.2012
Einst und heute: 1964 feierte die Weltpresse den Gifhorner Erich Lepkowski, heute wird Felix Baumgartner bejubelt. Quelle: Balazs Gardi
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„Zwei Stunden brauchte eine Noratlas-Maschine, um den Rekordbrecher in eine Zone zu tragen, in der ein Mensch ohne Sauerstoff-Maske nicht mehr leben kann“, berichteten Zeitungen damals über das abenteuerliche Unterfangen. Eineinhalb Stunden vor Mitternacht war es dann soweit: Acht Kilometer über dem Fliegerhorst Ahlhorn stürzte sich das Gifhorner Springer-Ass bei 35 Grad unter Null aus der Maschine. Unten rotierte das Blaulicht eines Wagens und markierte für den damals 45-Jährigen den Zielpunkt.

7500 Meter raste der Fallschirmjäger-Hauptmann der Bundeswehr im freien Fall und mit einer Geschwindigkeit von 50 Metern in der Sekunde der Erde entgegen und geriet in eine Eiswolke. „Meine Springer-Brille war vereist, 4000 Meter bin ich blind gefallen“, berichtete der damals 45-Jährige später den Reportern. Nach einem freien Fall von zweieinhalb Minuten zog Lepkowski die Reißleine seines Fallschirms und landete wohl behalten auf der Erde. Der Der Fallschirm-Nachtsprung-Rekord gehörte ihm. Die Gifhorner feierten den 45-Jährigen kräftig. Vorreiter des aktuell gefeierten Weltrekords.

ust

  • Erich Lepkowski, der auch den früheren Schützenverein Gifhorn Süd mitgründete, starb 1973 in Gifhorn.
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