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Welthospiztag: Lesung bei Nolte

Autorin stellt ihren aktuellen Roman vor Welthospiztag: Lesung bei Nolte

„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ – so heißt der aktuelle Roman von Susann Pásztor. Die gebürtige Soltauerin stellte ihn in der Gifhorner Buchhandlung Nolte am Dienstagabend vor. Eingeladen hatte das Geschäft dazu gemeinsam mit dem Gifhorner Verein Hospizarbeit.

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Übers Sterben und Leben: Autorin Susann Pásztor stellte in der Buchhandlung Nolte ihren aktuellen Roman vor.

Quelle: Chris Niebuhr

Gifhorn. Mit Tod und Sterben setzt sich niemand gern auseinander: „Das sind Themen, die wohl alle gern weit von sich schieben“, sagte Lutz Dänzer. Umso mehr überraschte es den Chef des Buchhandlung, wie stark die Resonanz auf die Lesung von Susann Pásztor war. „Mit einem vollen Haus hatte ich nicht gerechnet“, sagte er. Die Idee zur Lesung kam vom Gifhorner Verein Hospizarbeit.

Dessen stellvertretender Vorsitzender Dr. Johannes Reisch erklärte, dass man mit der Lesung die oft verdrängten Themen Sterben und Tod in die Diskussion bringen möchte. Anlass dazu gab am Dienstagabend auch der jährlich im Oktober angesetzte Welthospiztag. „Susann Pásztors Buch entpuppte sich für uns als Glücksgriff. Denn es spricht genau unsere Themen an“, sagte Reisch.

Die inzwischen in Berlin lebende Autorin Pásztor hat vor sieben Jahren selbst ein Ehrenamt als Sterbegleiterin angenommen. „Mir geht es gut im Leben, ich bin gesund und habe viele Freunde. Ich wollte gern etwas zurückgeben“, erzählte sie, was sie dazu motivierte.

In der Hospizarbeit bot sich für sie auch die Chance, sich selbst mit Tod und Sterben auseinanderzusetzen. „Es fühlt sich völlig richtig an, dass ich diesen Schritt gegangen bin“, sagte sie.

Ihr einfühlsam und trotz des eigentlich ernsten Themas humorvoll geschriebenes Buch handelt von einem Mann, der seinem Leben übers Ehrenamt als Sterbebegleiter mehr Sinn geben möchte und der Beziehung zum eigenen Sohn so zu einer erstaunlichen Entwicklung verhilft.

Von Chris Niebuhr

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