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Weiterhin viele Wildunfälle

Gifhorn Weiterhin viele Wildunfälle

Gifhorn. Durch die milden Winter der vergangenen Jahre ist die Zahl der Wildtiere im Landkreis Gifhorn stark angestiegen - und damit auch die Zahl der Wildunfälle.

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Vorsicht ist geboten: Die Zahl der Wildunfälle im Kreisgebiet ist weiter auf hohem Niveau.

Quelle: Hensel (Archiv)

„Von den milden Temperaturen in den Wintermonaten profitieren unsere heimischen Pflanzen- und Fleischfresser gleichermaßen, denn die Nahrung ist leichter zugänglich“, weiß Polizeisprecher Thomas Reuter, der auch Sprecher der Kreisjägerschaft ist. Da es in den zurückliegenden Jahren keine harten Winter gegeben habe, sei eine „natürliche Auslese“ unter den Rehen und Wildschweinen nicht erfolgt. „Auch schwache Tiere überleben“, verweist Reuter auf einen Anstieg der Wildpopulation - trotz verstärkter Bejagung.

„Fuß vom Gas und umsichtig fahren - das gilt im Landkreis Gifhorn rund um die Uhr, um nicht in einen Wildunfall verwickelt zu werden“, mahnt Winfried Enderle, Sachbearbeiter Verkehr und Statistik-Fachmann der Polizei. 1242 Wildunfälle ereigneten sich 2013 im Kreisgebiet, 1140 waren es dann 2014, 1170 Wildunfälle zählte die Polizei in 2015.

„Wir bewegen uns auf einem gleichbleibend hohen Niveau“, sagt Reuter. Januar, April, Mai und Juni sowie Oktober und November sind die Monate, in denen die Wildunfall-Gefahr besonders hoch ist. „Gründe sind die Zeitumstellung und der Vegetationswechsel - die Wildtiere queren auf der Suche nach Nahrung häufiger die Straßen“, ruft Reuter Gifhorns Autofahrer dazu auf, umsichtig zu fahren. In diesem Monat ereigneten sich schon mehr als 40 Wildunfälle - teilweise mit hohem Sachschaden.

ust

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