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Weiterhin Brandgefahr durch Katalysator, Kippe und Grill

Kreis Gifhorn Weiterhin Brandgefahr durch Katalysator, Kippe und Grill

Kreis Gifhorn. Welche Gefahren die Hitzewelle birgt, machte der dramatische Flächenbrand am Samstag bei Allenbüttel deutlich (AZ berichtete). Die Waldbrandgefahr soll zwar abnehmen, dennoch mahnen Fachleute zu Vorsicht.

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Brand bei Allenbüttel: 186 Feuerwehrleute waren im Einsatz, Auslöser war ein Auspuff. Fachleute mahnen zu Vorsicht.

Quelle: Photowerk (co)

In Windeseile steckte der heiße Auspuff das Stoppelfeld unter dem BMW eines 86-Jährigen an. Der Fahrer, der Ersatzteile bringen wollte, konnte schwer verletzt von seinem Sohn (62) aus dem brennenden Auto befreit werden.

„Ein Katalysator wird mehrere Hunderte Grad Celsius heiß“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. „Am besten auf festem Untergrund parken.“ Genauso seien Rauchen und Grillen zurzeit absolut tabu in Wald und Flur.

Nebenbei entschärfte die Feuerwehr am Samstag eine weitere brenzlige Situation bei Allenbüttel - mit einer Flasche Apfelsaftschorle. Die kühlte ein heißes Teil am Mähdrescher, berichtet Feuerwehr-Sprecher Tobias Nadjib. Wenn ein Mähdrescher in Flammen aufgehe, sei es „in der Regel der Motor“, so Hartmut Völz von der Landwirtschaftskammer. „Beim Dreschen entsteht viel Staub.“ Der setze sich auch am und im Mähdrescher fest, so dass es zu Überhitzungen komme.

Doch die Mähdrescher seien heute dank moderner Technik viel seltener als früher das Problem, so Nadjib. Und die Landwirte wüssten selbst am besten, wie sie einen Brand vermeiden. Das Problem sei, wenn im Eifer eines harten Arbeitstages die Umsicht über mögliche Gefahren - wie eben jener Auspuff - verloren gehe.

Am Wochenende habe es insgesamt vier Flächenbrände gegeben, so Nadjib: „Das ist außergewöhnlich.“ Es gebe mehr Vorfälle als 2012 - was in der Natur dieses Sommers liege. „Wichtig ist, dass die Warnungen beherzigt werden.“

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