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Weitere Ermittlungen gegen Tierquälerin

Gifhorn Weitere Ermittlungen gegen Tierquälerin

Gifhorn . Die Halterin der im Maikampsee ertränkten Hündin Shila hat offenbar zwei weitere Hunde auf dem Gewissen. Darüber hinaus läuft ein Verfahren gegen sie und vier weitere Beschuldigte wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung. Das Opfer starb später, laut Ermittlungsbehörde aber nicht wegen dieses Vorfalls.

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Mahnwache für ertränkte Dobermannhündin am Maikampsee: Gegen die Halterin laufen noch weitere Verfahren, es geht um Körperverletzung und zwei weitere getötete Hunde.

Quelle: Dirk Reitmeister (Archiv)

Zusammen mit einer weiteren Frau und drei Männern soll die Gifhornerin im Februar 2012 einen Mann verprügelt haben. Der Prozess werde laut Christian Gottfriedsen von der Staatsanwaltschaft vor dem Schöffengericht in Gifhorn verhandelt. Ein Termin stehe noch nicht fest.

Gegen einen der drei Männer wird darüber hinaus ermittelt, weil er am 19. September 2012 einen Staffordshire-Terrier der Gifhornerin erstochen haben soll. „Inzwischen hat dieser Angeklagte ausgesagt“, so Gottfriedsen.

Dabei habe er die Gifhornerin beschuldigt: Zum Einen soll sie ihn angestiftet haben, den Hund zu erstechen, zum Anderen dabei geholfen haben, indem sie den Hund festgehalten habe.

In einem zweiten Fall gab der Mann an, dass die 36-Jährige einen weiteren Mann angestiftet habe, einen Staffordshire-Welpen mit dem Spaten zu erschlagen. Auch dazu sei ein Verfahren eingeleitet worden. „Die Beschuldigten streiten das ab“, so Gottfriedsen. „Dieses Verfahren wurde mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.“

Gottfriedsen widerspricht Berichten der Bild am Sonntag, dass gegen die Gifhornerin wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt werde. Das Opfer der Körperverletzung sei zwar später gestorben. „Es besteht aber kein Zusammenhang.“

rtm

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