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Gifhorn Stadt Weiter Wirbel um neue Abfallgebühr
Gifhorn Gifhorn Stadt Weiter Wirbel um neue Abfallgebühr
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00:26 18.05.2018
Noch nicht eingespielt: Das neue Abfallgebührsystem sorgt weiter für Wirbel. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Eigentlich könnten Marion Polzin und Olaf Schickel aus Gifhorn mit der neuen, nach Häufigkeit der Tonnenleerung abgerechneten Abfallgebühr Geld sparen. Denn sie stellen ihre 120-Liter-Tonne nur selten raus, im ersten Quartal sei das sogar nur einmal der Fall gewesen. Doch in jenem Zeitraum können sie das Thema Sparen erst einmal knicken.

Tarifklasse 5

Polzin räumt ein, nicht ganz unschuldig zu sein. Sie habe sich bei der „Tarifklasse 5“ im Infoschreiben vom September erst nichts gedacht. Erst als die Abrechnung im März im Postkasten lag und fünf Abfuhren im ersten Quartal – das wären 20 im ganzen Jahr – berechnet wurden, schrillten ihre Alarmglocken. Noch im März habe sie auf Tarifklasse zwei mit acht Pflichtleerungen umstellen lassen. Geholfen hat das ihrem Portmonee jedoch fürs erste Quartal nicht mehr.

„Wir haben fünf Leerungen bezahlt, und von den acht Pflichtleerungen für 2018 haben sie uns auch noch zwei abgezogen“, ärgert sie sich über den Landkreis. Bleiben ihnen also für den Rest des Jahres nur noch sechs Pflichtleerungen. „Zurück kriegen wir nichts.“ In ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis sei es vielen ähnlich gegangen. Die Bürger müssten sich doch erst ans neue System gewöhnen: „Könnte der Landkreis wenigstens im ersten Quartal nicht kulanter sein?“

Eigentümerinfo im September 2017

„Der Landkreis hatte die Eigentümer erstmals im September 2017 umfangreich über das neue Gebührensystem informiert sowie Ende November eine Broschüre an alle Haushalte verteilt“, sagt dazu Landrat Dr. Andreas Ebel. „Ergänzend zu langandauernden Fristen hat der Landkreis außerdem in besonderen Einzelfällen im Sinne des Servicegedankens kulant reagiert. Soweit dies besondere Umstände erlauben, werden wir dies auch zukünftig so handhaben.“

Von Dirk Reitmeister

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