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Weiter Lebensgefahr in Wäldern

Kreis Gifhorn Weiter Lebensgefahr in Wäldern

Gifhorn. Auch mehr als eine Woche nach Orkantief Siegfried sind die Wälder in der Stadt Gifhorn gesperrt. Auch im Umland raten die Förster vom Betreten ab - zumindest abseits der Hauptwege. Sorge bereitet ihnen die bevorstehende Pilzsaison. Es ist zweifelhaft, ob bis dahin alle Gefahren beseitigt sind.

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Betretungsverbot gilt immer noch: Katzenberg, Laubberg und Co bleiben auch mehr als eine Woche nach dem Orkan gefährlich für Spaziergänger.

Quelle: Photowerk (cc)

Keine Entwarnung für Katzenberg, Laubberg und Co: Auch wenn dort Trassierbänder schon wieder entfernt wurden - in diesem Fall wohl unbefugt -, gilt laut Christian Heine vom Forstamt Südostheide immer noch striktes Betretungsverbot aus Sicherheitsgründen. „Der Bezirksförster hat dort so viele Schäden, dass er mit der Beseitigung kaum nachkommt.“ Stattdessen würden täglich neue Schäden festgestellt.

Zumindest auf den meisten Hauptwegen in den Staatsforsten sei das Betreten inzwischen wieder möglich, sagt Ionut Huma von den Landesforsten in Braunschweig. „Bis Ende kommender Woche sollten alle Hauptwege wieder nutzbar sein.“ Doch Spaziergänger und Radfahrer sollten auch darüber hinaus auf keinen Fall die Hauptwege verlassen. Denn in den Flächen selbst gebe es noch jede Menge Gefahren durch herabhängende Äste oder angeknackste Stämme.

Darüber hinaus appelliert Huma an das Verständnis von Spaziergängern, dass immer wieder auch Wege gesperrt werden müssten, weil die Förster mit schweren Maschinen arbeiten müssten.

Wann auch abseits der Wege die Gefahren gebannt sind, vermag Heine nicht mehr einzuschätzen. Was ihm deshalb Sorgen bereitet: „Die Pilzsaison kommt auf uns zu.“ Zu ihrer eigenen Sicherheit müssten Sammler in diesem Jahr möglicherweise auf den einen oder anderen Fang verzichten.

rtm

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