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Gifhorn Stadt Die Wasserwerke im Landkreis Gifhorn pumpen auf Hochtouren
Gifhorn Gifhorn Stadt Die Wasserwerke im Landkreis Gifhorn pumpen auf Hochtouren
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00:25 01.06.2018
Hitze: Dennoch ist im Kreis Gifhorn nach Angaben der Fachleute nicht zu befürchten, dass die Hähne trocken bleiben. Quelle: Archiv
Kreis Gifhorn

Pumpen, pumpen, pumpen: Die Wasserwerke im Kreis Gifhorn laufen auf Hochtouren, denn sie müssen zurzeit doppelt so viel liefern wie sonst. Im Gegensatz zum Nordosten Niedersachsen droht dennoch keine Wasserknappheit.

Verbrauch verdoppelt

Normalerweise gibt der Wasserverband Gifhorn an einem durchschnittlichen Tag 17.000 bis 18.000 Kubikmeter an seine Kunden ab, so Geschäftsführer Andreas Schmidt. Am vorigen Wochenende lag die Tagesleistung bei mehr als 30.000. „Diese Verdoppelung basiert auf Gartenberegnung.“

Das sagt auch Rohrnetzmeister Stefan Ruchatz vom Wasserwerk Gifhorn. Am Montag habe man gegen 20 Uhr eine Stundenspitze von 630 Kubikmetern registriert. Die Leute kämen nach Hause, duschten und setzten den Rasensprenger in Gang, sagt Ruchatz. So verzeichne das Wasserwerk seit sechs Tagen 6000 Kubikmeter Tagesleistung statt 3000 im Winter und 4000 bis 5000 an normalen Sommertagen. „Für uns sind das schon hohe Werte.“

Brunnen fördern aus großer Tiefe

Trotz dieser außergewöhnlichen Pumpleistung müssen laut Schmidt und Ruchatz die Gifhorner nicht befürchten, dass ihre Wasserhähne trocken fallen. „Das hat es bei uns noch nie gegeben“, sagt Schmidt. Nicht einmal im Jahrtausendsommer 2003 habe man den Wasserverbrauch rationieren müssen. Das liege an der Tiefe der Grundwasserbrunnen und dem Erdboden.

„Wir fördern das Wasser aus dem zweiten Grundwasserstock“, erläutert Schmidt. Also aus 40 bis 60 Metern Tiefe. Und diese Reservoires seien nicht nur voll, sondern vom tagesaktuellen Wetter kaum abhängig. Was heute oben an Regen falle, komme bei den Gifhorner Bodenverhältnissen erst in Jahrzehnten unten an.

Pumpen halten Druck konstant

Millionen Kubikmeter Regenwasser seien deshalb unablässig auf dem Weg durch die Erdschichten in die Förderbrunnen. Deshalb fielen ein paar trockene Wochen nicht ins Gewicht, sagt auch Ruchatz. Das Wasserwerk prüfe monatlich die Grundwasserstände, und es gebe keine Veränderungen.Auch auf den Wasserdruck habe die große Nachfrage keine Auswirkung, sagt Ruchatz. „Wir haben Drehzahl gesteuerte Pumpen. Die halten den Wasserdruck konstant aufrecht.“

Von Dirk Reitmeister

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