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Gifhorn Stadt Tanks trotz Hitze und Dürre gut gefüllt
Gifhorn Gifhorn Stadt Tanks trotz Hitze und Dürre gut gefüllt
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06:01 25.07.2018
Keine Engpässe wegen der Hitze: In Gifhorn wird das Trinkwasser nicht knapp. Quelle: dpa
Gifhorn

Das Wasserwerk Gifhorn versorgt das gesamte Gebiet der Stadt Gifhorn einschließlich aller Ortsteile – auch bei den derzeitigen Sahara-Temperaturen und der regenloser Zeit.

Zweiter Grundwasserstock

„Selbstverständlich führt die Trockenheit dazu, dass das Oberflächenwasser ständig weiter sinkt – betroffen sind Flüsse, Seen und auch Talsperren“, erläutert Gades. Die mehr als 44.000 versorgten Wasserwerk-Kunden würden ihr Trinkwasser jedoch aus dem so genannten zweiten Grundwasserstock bekommen. „Auf diese Wasserstände hat der fehlende Niederschlag keine Auswirkungen“, erklärt der Wasserwerk-Chef. „Diese Wässer befinden sich seit der Eiszeit dort“, so Gades.

Die Experten des Wasserwerkes förderten das kühle Nass über Brunnen aus einer Tiefe zwischen 40 und 50 Metern. Diese Schichten seien vom tagesakutellen Wasser nicht abhängig. Notwendigkeiten zu Einschränkungen und Wasser-Sparmaßnahmen gebe es darum nicht.

Fünf Millionen Liter

„Unsere Tanks haben ein Fassungsvermögen von fünf Millionen Litern“, nennt der Wasserwerk-Chef Zahlen. Auch für eine so genannte Feuerlösch-Reserve sei immer gesorgt – angesichts der Waldbrandgefahr besonders wichtig.

„Das meiste Wasser wird derzeit in den Abendstunden abgenommen“, geht Gades auf die Verbrauchswerte ein. Zwischen 20 und 21 Uhr habe sich der Verbrauch derzeit verdoppelt.

Stundenspitzen von mehr als 600 Kubikmeter würden momentan in diesem Zeitraum registriert.

Von Dirk Reitmeister

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