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Wasserverband investiert Millionen Euro

Gifhorn Wasserverband investiert Millionen Euro

Gifhorn. Der Wasserverband Gifhorn investiert in den kommenden Jahren Millionen Euro in ein Instandhaltungs-Konzept, um die Trink- und Abwasserleitungen zu modernisieren. Auf der Verbandsversammlung wurde gestern Abend dafür ein einstimmiger Beschluss gefasst.

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Grünes Licht für Instandhaltungskonzept des Wasserverbandes Gifhorn: Verbandsvorsteher Heinrich Wrede und Geschäftsführer Andreas Schmidt (l.) stellten der Versammlung Details vor.

Quelle: Photowerk (sp)

Die in den 1960er Jahren verbauten Asbestzement-Leitungen austauschen, um Rohrbrüche zu verhindern und den Anschluss neuer Baugebiete möglich zu machen: Das Konzept, dass Geschäftsführer Andreas Schmidt und Verbandsvorsteher Heinrich Wrede präsentierten, sieht bis 2025 eine Steigerung der Unterhaltungskosten um 350.000 Euro auf dann etwa 2,6 Millionen Euro pro Jahr vor. Eine Steigerung der Investitionen um 2,8 auf dann neun Millionen Euro pro Jahr sind ebenfalls in dem Konzept geplant.

„Wir haben erkannt, dass wir diese reichhaltigen Investitionen tätigen müssen - haben jedoch keinen Unterhaltungsstau“, so Wrede eingangs.

Zukünftig werde der Austausch von zwölf bis 13 Kilometern Leitung pro Jahr erforderlich sein - bisher waren es nur vier Kilometer. Der Austausch der Hausanschlüsse werden von aktuell 280 auf zukünftig 460 pro Jahr steigen. „Wir müssen an allen Stellschrauben drehen, um diese Aufgaben zu bewältigen“, so Schmidt. Ein zusätzlicher Trinkwassermonteur und zwei Ingenieure: So will der Wasserverband unter anderem auch die Auftragsvergabe an externe Ingenieur-Büros reduzieren und bis zu 70.000 Euro Kosten im Jahr einsparen. Neben diesen neuen drei Stellen will der Verband zudem die Zahl seiner Ausbildungsplätze von zwei auf drei erhöhen.

In zehn Jahren wird allerdings auch eine Steigerung der Trinkwasserkosten von heute 175 auf dann 280 Euro für einen Durchschnittshaushalt erwartet.

ust

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