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Gifhorn Stadt Wasserrohrbruch: Arztpraxen schicken Patienten nach Hause
Gifhorn Gifhorn Stadt Wasserrohrbruch: Arztpraxen schicken Patienten nach Hause
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00:16 26.01.2014
Ohne Wasser aufgeschmissen: Unter anderem der Wurstbasar hatte gestern Morgen seine Last mit dem Rohrbruch genau vor seiner Tür. Auch Wohnungen, Geschäfte und Arztpraxen waren betroffen. Quelle: Michael Uhmeyer
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„Ich hole uns mal Kaffee“, sagt Madelaine Großer zu ihrer Kollegin. Auf dem Weg ins Steuerberaterbüro informiert sie sich brühwarm bei den Mitarbeitern des Wasserwerks, warum die Fußgängerzone gesperrt ist. „Strom wäre schlimmer“, sagt sie auf dem Weg ins nächste Café. „Dann könnten wir gar nicht arbeiten.“

Schlimmer trifft es den Wurstbasar. Der Bruch in der Leitung genau vor dem Laden setzt sogar den Ofen schachmatt. „Wir dämpfen unser Essen“, sagt Josephine Wall. Dafür brauche der Ofen Wasser. „Fünf Eimer habe ich noch abgefüllt.“ „Das reicht nicht“, sagt Kollegin Michaela Tietge. Beide nehmen die Sache mit Humor. „Das kannst Du eh nicht ändern.“ Und hoffen, dass das Wasser bald zurück ist.

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Kein Kaffee, keine Dusche, die Toilette nur einmal spülen: Für dreieinhalb Stunden fiel gestern Morgen in der Fußgängerzone zwischen Bodemannstraße und Ceka-Brunnen das Wasser aus. Eine Hausanschluss-Schelle in Höhe Wurstbasar war gebrochen und hatte das Wasser sprudeln lassen.

Prekär ist es am Morgen auch in den Praxen, etwa beim Hautarzt. Therapiebad für Patienten mit Schuppenflechte? Fehlanzeige. Und: „Wir haben die Patiententoilette gesperrt“, berichtet Arzthelferin Patricia Dudel. Hände waschen? „Wir halten uns mit Desinfektionsmittel über Wasser.“

„Wir haben auch Patienten abgesagt“, sagt Zahnarzthelferin Sabine Schimlek nebenan. Füllungen und Prophylaxe seien ohne fließend Wasser eben nicht möglich. Ein voller Terminkalender: „Wir hoffen auf den Nachmittag.“ Diese Hoffnung sollte sich erfüllen.

rtm

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