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Was kommt nach stars@ndr2 live?

Gifhorn kann auch Großevents Was kommt nach stars@ndr2 live?

Zweimal lief stars@ndr2 live in Gifhorn, 25.000 Besucher gab es 2016, 32.000 in diesem Jahr. Ein drittes Mal wird es nicht geben. Doch finden trotzdem auch in Zukunft andere Großevents mit namhaften Künstlern statt – wie in der vergleichbaren Nachbar-Kreisstadt Uelzen?

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Großes Publikum bei stars@ndr2 live in Gifhorn: Kann die Stadt in Zukunft auch selbst Großevents auf die Beine stellen?
 

Quelle: Lea Rebuschat

Gifhorn.  Ollie Gabriel, Philipp Dittberner, Stanfour, Joris und Mark Forster waren 2016 da, in diesem Jahr traten Lotte, Aura Dione, Marlon Roudette, Wincent Weiss und Tim Bendzko bei stars@ndr2 in Gifhorn auf dem Festivalgelände am Sportzentrum Nord auf. Das wurde beide Male extra von Landwirt Christian Lüdde dafür hergerichtet. Ebenso zahlreiche Stoppeläcker als Parkplätze. Und es gab zahlreiche Busshuttles aus dem ganzen Landkreis. Der Aufwand nicht nur für den NDR, sondern auch für die Gifhorner war also enorm.

Die Freude der Besucher über die kostenlosen Großevents – NDR, Stadt und Sponsoren machten es möglich – war ebenso groß. Und vielen schmeckte das nach mehr. „Man könnte hier viel mehr machen“, sagt Kim Weimer, stars@ndr2-Besucherin aus Isenbüttel. „Wir sind schon seit einiger Zeit am überlegen, ob man im kulturellen Bereich etwas machen kann“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. Immer wieder sei er in den vergangenen Jahren auf die Lücke angesprochen worden, die das Aus des Festivals „Feuer und Wasser“ seinerzeit gerissen habe. „Man stellte fest, dass da was fehlt.“ Dass Gifhorn Großevents kann, zeigen ihm zufolge nicht allein das Altstadtfest und das NDR 2-Festival, sondern auch die Teilnahme an der Stadtwette von NDR 1 Radio Niedersachsen, bei der 2015 und 2009 jeweils Hunderte Besucher auf dem Marktplatz feierten.

Doch die Stadt dürfe sich keinen Illusionen hingeben, weiß Nerlich. „Es ist viel Arbeit.“ Und mit Kosten verbunden. Konzerte mit Weltstars wie Sting oder Roger Hodgson, die demnächst in der Nachbar-Kreisstadt Uelzen auftreten, werden für die Besucher nicht kostenlos sein.

Und Bauer Lüdde hat für seine Fläche am Sportzentrum auch eine andere Verwendung: Wohin mit einem Festival? „Uelzen hat die Almased-Arena, ein tolles Gelände“, sagt auch Erste Stadträtin Kerstin Meyer. Ob die Gifhorner Sportvereine ihre Gelände für Konzerte zur Verfügung stellen würden, sei die Frage.

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Am Nachmittag und Abend stieg das Festival stars@ndr2 live in Gifhorn auf dem Gelände am Sportzentrum Nord in Gamsen. Fünf Künstler traten auf.

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Am Nachmittag und Abend stieg das Festival stars@ndr2 live in Gifhorn auf dem Gelände am Sportzentrum Nord in Gamsen. Fünf Künstler traten auf.

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Von Dirk Reitmeister

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