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Gifhorn Stadt Was der Bofrost-Mann zur Arterhaltung beiträgt
Gifhorn Gifhorn Stadt Was der Bofrost-Mann zur Arterhaltung beiträgt
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17:13 11.09.2016
„Volksbegehren“ zum Auftakt: Jürgen Becker gastierte mit seinem aktuellen Programm in der voll besetzten Stadthalle anlässlich der kreisweiten Kabarett-Tage „Heiße Kartoffeln“. Quelle: Ron Niebuhr
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Becker ließ Zweifel daran, welche Richtung der Abend einschlagen sollte, gar nicht erst aufkommen: „Wenn ich deine Frau schwängere, sind wir dann verwandt?“ - „Verwandt nicht, aber quitt“, zitierte er einen Wortwechsel, der sich so schon in der Steinzeit zugetragen haben könnte. Hinterm „Volksbegehren“ verbarg sich schlicht der Dauerbrenner des menschlichen Daseins: Sex.

Damit war Becker statistisch gesehen die Aufmerksamkeit der Hälfte des Publikums gewiss: „Männer denken 60 Prozent des Tages an Sex. Das mag manchen verwundern. Da bleiben ja nur 40 Prozent für Fußball.“ Der Kabarettist präsentierte sein Programm mit Bildern und Diagrammen, also vom Stil her ähnlich wie eine Uni-Vorlesung, allerdings nicht so staubtrocken.

So kurz das Wort an sich ist, ist Sex doch ein sehr komplexes Thema. Becker schnitt vieles an: Paartherapie („Manche denken beim Sex nicht bloß an ihre Steuererklärung, sie machen sie sogar“), Mathematik („Hätte Pythagoras nicht bloß im Winter gepimpert, wäre es uns erspart geblieben, Dreiecke zu berechnen“), Genetik („Man kennt ja Familien, wo alle missraten sind, nur ein Kind nicht. Da hat die Natur etwas hinzugefügt, das wesentlich für den Arterhalt ist: den Bofrost-Mann“) und Statistik („Der durchschnittliche Sex dauert acht Minuten. Da fragt sich mancher, was die anderen machen, während er schon sieben Minuten schläft“). Das Publikum hatte Spaß.

rn

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