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Gifhorn Stadt Was Gymnasiasten zum Volkstrauertag sagen
Gifhorn Gifhorn Stadt Was Gymnasiasten zum Volkstrauertag sagen
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20:00 18.11.2018
Volkstrauertag in Gifhorn: Zahlreiche Institutionen aus der Stadt legten wieder Kränze an den Ehrenmalen nieder. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

„Wenn sie kommen, schmeiße ich ihnen eine Handgranate nach der anderen ins Gesicht, bis ich selbst getroffen werde“, las Superintendentin Sylvia Pfannschmidt vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis aus dem Brief eines Soldaten an der Westfront während des Ersten Weltkriegs vor. Der katholische Pastoralreferent der St. Altfrid-Gemeinde, Martin Wrasmann, rief auf zum Gedenken an russische und polnische Soldaten, die am Gifhorner Bahnhof ums Leben kamen, und an bei Auslandseinsätzen gefallene Bundeswehrsoldaten.

Sowohl Wrasmann, als auch Bürgermeister Matthias Nerlich warnten vor Populismus. Wrasmann mahnte, bei den Begriffen Reich und Heimat an Gottesreichsbürgerschaft und eine „Heimat ohne Grenzen“ zu denken. „Wer sagt, dass diese zwölf Jahre zwischen 1933 und 1945 nur ein Vogelschiss der Geschichte wären, der tritt die Geschichte des Landes mit Füßen“, sagte Nerlich.

„Krieg klang bisher immer nur nach Geschichtsunterricht“

Amanda Block und Lukas Pleninger vom Otto-Hahn-Gymnasium berichteten zusammen mit ihrer Lehrerin Elke Chavier vom Schüleraustausch mit Gifhorns ukrainischer Partnerstadt Korssun-Schewtschwenkiwski. „Krieg klang bisher immer nur nach Geschichtsunterricht“, sagte Pleninger. In Korssun gehöre er zum Lebensalltag. Block: „Wir haben erkannt, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist.“

Von Dirk Reitmeister

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