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Warum nur Schilder vor der Raupen-Gefahr warnen

Osloß Warum nur Schilder vor der Raupen-Gefahr warnen

Osloß. „Ein paar Schilder beseitigen doch nicht die Gefahr“, ärgert sich Rudi Matz. Der Osloßer fährt mehrmals pro Woche mit dem Fahrrad entlang der B 188 nach Weyhausen - und muss dabei an Bäumen vorbei, die von den Raupen des gefährlichen Eichenprozessionsspinners befallen sind.

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Gefahr für Radfahrer? An der B 188 warnen Schilder vor den Nestern des Eichenprozessionsspinners, entfernt werden sie nicht.

Quelle: Photoewerk (alb)

Per Zufall hat Matz eines der Nester entdeckt. Daraufhin hat er alle Bäume genau angeschaut und weitere Nester gefunden - fünf an jeder Straßenseite. „Es kann nicht sein, dass Radfahrer diese Gesundheitsgefährdung in Kauf nehmen müssen“, meint Matz: „Die Nester müssen entfernt werden.“

Doch dafür sieht die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel keinen Anlass. Sie rät in Anlehnung an einen Leitfaden des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung lediglich zu erhöhter Vorsicht und dazu, nicht in der Nähe von befallenen Bäumen zu verweilen. „Eine Bekämpfungsaktion müsste koordiniert erfolgen. Schließlich kommt der Eichenprozessionsspinner nicht nur an Bundesstraßen vor“, sagt Fachbereichsleiter Henning Schwägermann. Für die Koordinierung sei der Landkreis Gifhorn zuständig - und der sehe bisher keine Notwendigkeit. Zudem koste es ein „verdammtes Vermögen“ alle Nester zu entfernen, so Schwägermann.

Die Samtgemeinde Boldecker Land hat dort, wo es im vergangenen Jahr einen Befall gab, vorbeugend gehandelt. „Und das hat funktioniert. Auf unseren Grundstücken ist alles sauber“, sagt Bauamtsleiter Dennis Ehrhoff. Außerdem hätten die Gemeinden Bokensdorf (Sportplatz, Spielplatz am Bauernberg) und Weyhausen (vor dem Schulzentrum) präventiv gehandelt, auch dort war der Eichenprozessionsspinner im vergangenen Jahr unterwegs. „Sonst liegen uns keine Meldungen aus den Gemeinden vor“, sagt Ehrhoff.

alb

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