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Gifhorn Stadt Warnung vor neuem Fischsterben in der Aller
Gifhorn Gifhorn Stadt Warnung vor neuem Fischsterben in der Aller
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21:00 24.07.2018
Aller in kritischem Zustand: Der Naturschutzbeauftragte Jürgen Wagner warnt vor den Gefahren eines Fischsterbens. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Das Problem sind Jürgen Wagner zufolge Verkrautung mit sich daraus ergebenden Zersetzungsprozessen bei Wasserpflanzen, „was zu einer starken Sauerstoffzehrung führt“. „Sofortmaßnahmen wie zum Beispiel das Entkrauten und Mähen des Allerlaufs von der K 114 bis zur Flutmulde wurden nicht vorgenommen“, kritisiert der Naturschutzbeauftragte.

Nadelöhr Aller

Dabei habe sich beim Hochwasser 2017 die Aller „ganz klar als Nadelöhr herausgestellt“, sagt Wagner. „Flächen oberhalb von Gifhorn haben einfach zu lange unter Wasser gestanden.“

Der Naturschutzbeauftragte des Landkreises hat entlang der Aller mehrere kritische Stellen registriert, wo Regenwassereinläufe nach Starkregen Schlamm aufwirbeln könnten: südöstlich des Schlosssees, an der Konrad-Adenauer-Straße, an der Hempel-Galerie, an der Bleiche, vor der Isemündung und an der Flutmulde. Die Schlammschicht in dem Abschnitt sei von 40 auf 80 Zentimeter Stärke angestiegen.

Krisentreffen

Im Herbst hat es laut Wagner ein Krisentreffen mit Vertretern von Stadt, Landkreis, Wasserwirtschaft und Aller-Ohre-Verband gegeben. Laut der Koordinationsstelle der Natur- und Umweltschutzverbände im Landkreis Gifhorn ist jedoch noch nicht viel passiert: „Wir sind der Meinung, dass geeignete Gegenmaßnahmen von den verantwortlichen Akteuren nicht mit ausreichend Nachdruck und Tempo angegangen und umgesetzt werden, obwohl dies im Interesse sehr vieler Betroffener liegt.“

Auch Wagner drängt nun darauf, Konzepte zum Niedrigwasserabfluss zu optimieren. „Ich hoffe, dass es nicht zu einem Fischsterben kommt – aber bei der extremen Wetterlage ist das Schlimmste zu befürchten.“

Von Dirk Reitmeister

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