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Waller See: Übung fordert Feuerwehren aus dem Kreis

Walle Waller See: Übung fordert Feuerwehren aus dem Kreis

Walle. Großbrand im Gewerbegebiet Waller See und ein Ausfall des für den Löscheinsatz notwendigen Hydranten-Netzes: so die dramatische Lage einer Alarmübung für die Fachzüge Wassertransport und Wasserförderung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd am Mittwochabend.

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Gewerbegebiet Waller See: Eine Großübung forderte die Feuerwehr.

Quelle: Photowerk (sp)

„Ein Fahrzeug brennt in einer Waschhalle, die Flammen drohen auf die Werkstatt und auf den angrenzenden Maschinenpark überzugreifen“, beschreibt Thomas Lütge von der Meiner Feuerwehr das Szenario. Der Gruppenführer hatte die Übung gemeinsam mit Matthias Deierling, Werkstattmeister des Unternehmens Claas und selbst Feuerwehrmann, ausgearbeitet.

Weil bei Alarmauslösung gegen 17.30 Uhr der Manöverplan auch einen Ausfall aller Hydranten vorsah, war der Fachzug Wassertransport Süd gefordert. Zugführer Peter Chlebik musste mit vier Tanklöschfahrzeugen und seinen Einsatzkräften aus Calberlah, Gamsen, Meine, Rötgesbüttel und Ohnhorst-Gravenhorst zunächst dafür sorgen, dass 400 Liter Löschwasser pro Minute zum Brandort gelangten. Ihre Aufgabe: Die Zeit überbrücken, bis der Wasserförderungszug unter Leitung von Frank Maiwald mit Einsatzkräften aus Gifhorn, Kästorf, Groß Schwülper und Leiferde eine 750 Meter lange Schlauchstrecke zum Waller See aufgebaut hatte. Darüber sollten 800 Liter Wasser pro Minute für den Löscheinsatz gefördert werden. Das Zusammenspiel der Züge musste passen, denn sonst wäre es für die Atemschutzgeräteträger in der Halle gefährlich geworden.

Kreisfeuerwehr-Sprecher Tobias Nadjib zeigte sich zufrieden: „Es war eine Übung unter realistischen Voraussetzungen. Die Einsatzkräfte waren konzentriert bei der Sache und insgesamt ist es so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben.“

ust/alb

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