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Gifhorn Stadt Waller Babymord: Dritte Geburt?
Gifhorn Gifhorn Stadt Waller Babymord: Dritte Geburt?
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22:20 01.07.2011
Gab es eine dritte Geburt? Zum Hintergrund des Waller Babymordes tauchen neue Fragen auf.
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Gifhorns Polizei habe ihre Ermittlungen in Sachen Waller Babymord nach fast sechs Jahren vorläufig abgeschlossen. „Wir haben den Vorgang an die Braunschweiger Staatsanwaltschaft abgegeben“, sagt Schmidt, dessen Spezialisten nie locker gelasssen haben, um die Tat aufzuklären.

Die 35-Jährige, die im Juni 2005 ihrem gerade geborenen Säugling mit einem Messer die Kehle durchtrennt und ihn am Waller See vergraben hat, streite nach wie vor eine Tötung ihres zweiten Kindes ab, so Schmidt. „Sie bleibt bei der Unfall-Version.“ Die Frau gebe an, dass der Säugling bei einer Wannen-Geburt ertrunken sei, als sie kurz das Bewusstsein verloren habe. Beide Kinder stammen aus Beziehungen mit verheirateten Männern.

Anklage gegen die Braunschweigerin kann noch nicht erhoben werden. Ein Gutachten der Rechtsmedizin, die den in Müllkübel gefundenen zweiten toten Säugling obduziert hat, steht noch aus. „Zudem fehlt auch noch ein psychiatrisches Gutachten“, erklärt Schmidt.

ust

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