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Gifhorn Stadt Wahrenholzer klärt Irrtümer auf
Gifhorn Gifhorn Stadt Wahrenholzer klärt Irrtümer auf
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10:00 30.06.2010
Buch über Wahrenholz: Dr. Karl Werthmann hat die Geschichte des Ortes erforscht. Quelle: Photowerk (ba)
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„Ich habe mich von klein auf für Geschichte interessiert. Und ich wollte den Wahrenholzern aufzeigen, dass es hinsichtlich Gründung, Namen und anderer Dinge zu Wahrenholz einige Irrtümer gibt“, sagt er. So sei es beispielsweise falsch, den Namen auf das Plattdeutsche zurückzuführen.
„Sprachwissenschaftlich lassen sich die Namen der Flüsse 5000 Jahre zurückverfolgen. Und aus dieser indogermanischen Sprache heraus ist auch der Name Wahrenholz entstanden.“ Dabei steht laut Werthmann der erste Namensteil für Sumpf, Wasser, Moor, der zweite für Holz.
Gegründet wurde der Ort um 994, das sieht auch Dr. Werthmann so. Aber vorher sei die Gegend nicht besiedelt gewesen, da gefährliches Grenzgebiet. Mit der Gründung habe der Ort dann den Namen der Gegend erhalten, in der er liegt, zugewiesen aus Hildesheim, nicht in der Bevölkerung entstanden. Gegründet worden ist Wahrenholz als Zugabe zum Bau einer Burg. Die sei aber laut Gründungsurkunde eine kleine Festung gewesen, nicht wie allgemein angenommen nur eine Befestigung.
500 Exemplare des kleinen Büchleins, in dem Dr. Werthmann auch einige Seiten lang die europäische Geschichte zur Zeit der Gründung von Wahrenholz beschreibt, hat er drucken lassen. Erhältlich ist das Buch für 6,15 Euro bei Banken und einigen Unternehmen im Ort.

ba

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