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Gifhorn Stadt Wahl fällt auf Thomas Krok
Gifhorn Gifhorn Stadt Wahl fällt auf Thomas Krok
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19:00 23.03.2014
Wachwechsel: Kreisbrandmeister Willi Aldinger (r.) gratuliert seinem Nachfolger Thomas Krok zur Wahl. Quelle: Photowerk (cc)
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Beeindruckende Zahlen für 2013 gab es während der Dienstversammlung des Gifhorner Kreisfeuerwehrverbandes zu hören. Es war zugleich die letzte Jahresbilanz für den scheidenden Kreisbrandmeister Willi Aldinger.

113 stimmberechtigte Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister gibt es im Kreisverband, 72 waren zur Versammlung erschienen. Insgesamt begrüßte Aldinger rund 120 Teilnehmer, darunter viele Gäste aus Verwaltung und Politik, die das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehren zur Sicherheit der Bürger ausdrücklich lobten. Begleitet wurde die Veranstaltung vom Feuerwehr-Musikzug Didderse.

Aldinger betonte, dass sich die flächendeckende Feuerwehrstrukur im Landkreis bewährt habe. Nur so könnten die Brandschützer ihre Aufgaben schnell und effektiv bewältigen, nicht zuletzt auch mit Blick auf den demografischen Wandel. „Auf keine Feuerwehr kann verzichtet werden“, brachte es Aldinger auf den Punkt.

Nach 16 Jahren als Kreisbrandmeister zieht sich Willi Aldinger im September aus Altersgründen aus dem Amt zurück. Zu seinem Nachfolger wählten am Samstag die Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister des Kreisfeuerwehrverbandes Gifhorn den 52-jährigen Thomas Krok.

Der Erste Hauptbrandmeister und Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Brome war der einzige Kandidat, der während der Sitzung am Samstag vorgeschlagen wurde. 71 der 72 Stimmberechtigten der Versammlung wählten Krok. 57 Stimmen hätten zur Wahl gereicht.

Aldinger kündigte weitere Wechsel im Gifhorner Kreiskommando der Feuerwehr an. So wird 2015 Volkhard Weber, der Kreisabschnittsleiter Süd, sein Amt aus Altersgründen zur Verfügung stellen. 2016 wird dann für Martin Nagel, Kreisabschnittsleiter Nord, ein Nachfolger zu wählen sein.

Nach der Wahl durch seine Feuerwehrkameraden muss Krok noch von den politischen Gremien bestätigt werden - was als sicher gelten dürfte.

ba

Mehr Informationen zur Dienstversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes gibt es in unserer Printausgabe am Montag.

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