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Waffenteile im Keller: Geldstrafe

Gifhorn Waffenteile im Keller: Geldstrafe

Gifhorn. Weil er Teile von Kriegswaffen in seinem Keller verwahrte, wurde ein 37-Jähriger ehemaliger Bundeswehrsoldat aus der Samtgemeinde Meinersen gestern am Amtsgericht Gifhorn zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt. Das Gericht ging dabei von einem minderschweren Fall aus.

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Urteil im Amtsgericht Gifhorn: 2000 Euro Geldstrafe muss ein ehemaliger Bundeswehrsoldat zahlen, der in seinem Keller Teile von Kriegswaffen verwahrt hatte.

Gifhorn. Im Keller des Mannes wurden im Februar 2014 jeweils ein Lauf eines Maschinengewehres und einer Maschinepistole, ein Verschluss einer Maschinenpistole sowie eine Leuchtspurpatrone gefunden. Ein Bekannter des Mannes, der dessen Wohnung übernahm, war auf die Waffenteile, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, im Keller aufmerksam geworden und hatte das angezeigt.

„Wir hatten damals Schwarzbestände in der Kaserne“, so der Angeklagte. Als im Zuge der Umstrukturierung der Bundeswehr eine Überprüfung anstand, habe der Spieß unter anderem den Unterroffizier in im Materialdepot gebeten, Teile mit nach Hause zu nehmen.

„Um auf der Karriereleiter hochzuklettern, macht man, um was man gebeten wird“, begründete der damalige Zeitsoldat sein Verhalten. Schließlich habe er auch „weiterdienen“ wollen, was aber durch die Umstrukturierung nicht geklappt habe.

Somit seien laut Gutachten die mit Flugrost behafteten die Waffenteile im Keller in einer Kiste geblieben. „Ich hatte aber nie vor, sie auszustellen oder so“, erklärte der Angeklagte vor Gericht.

Und das schenkte ihm Glauben. „Sie sind kein Waffennarr“, fand der Vorsitzende Richter. Und weil der Staatsanwalt das genauso sah, wurde der 37-Jährige in einem minderschweren Fall des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt.

Dieses Urteil nahm er auch gleich an.

fed

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