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Gifhorn Stadt Vorwurf: Inklusion endet am Bus
Gifhorn Gifhorn Stadt Vorwurf: Inklusion endet am Bus
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00:15 16.03.2014
Fahrt mit Hindernissen: Sascha Sebastian Jürgens hat oft Probleme, mit seinem Rollator in den Bus zu kommen. Quelle: Christina Rudert
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Dreimal pro Woche fährt der 31-Jährige zum Leichtathletik-Training beim VfL Wolfsburg. Und ist schon mehr als einmal nur bis zur Bushaltestelle gekommen: „Es gibt Busfahrer, die sich weigern, mir die Rampe runterzuklappen.“ Als er daraufhin bei der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn (VLG) anrief, habe man ihm gesagt, der Busfahrer dürfe die Rampe aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht umklappen.

Jürgens hat einen Behindertenausweis, der ihn berechtigt, eine Begleitperson mitzunehmen. Das möge er doch bitte tun, damit diese Begleitperson dann die Rampe umklappe, sei ihm auch schon gesagt worden. „Alle reden von Inklusion und davon, dass Behinderte an der Gesellschaft teilhaben sollen, aber das endet wohl an der Bushaltestelle“, stellt Jürgens‘ Trainer Ralf Düring fest. Der junge Leichtathlet - frischer Landesmeister im Kugelstoßen in Sachsen-Anhalt - ergänzt: „Ich denke, Behinderte sollen selbständig leben. Hier wird mir meine Selbständigkeit genommen.“

Stefan Glinschert, stellvertretender Betriebsleiter der VLG, ist überrascht: „Natürlich muss der Busfahrer die Rampe herunter lassen.“ Tue er das nicht, gebe es keine versicherungsrechtlichen Gründe, „das ist Bequemlichkeit“. Er empfiehlt Jürgens, sich Linie und Uhrzeit aufzuschreiben, solle so etwas passieren, und dann die Servicenummer der VLG (05371-949812) anzurufen. „Dann klären wir das mit den Busfahrern.“ Natürlich dürfe aber auch jeder hilfsbereite Fahrgast die Rampe umklappen.

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