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Gifhorn Stadt Vorsicht Chemie! Extremer Einsatz für die Feuerwehr
Gifhorn Gifhorn Stadt Vorsicht Chemie! Extremer Einsatz für die Feuerwehr
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23:56 04.07.2010
Trotz großer Hitze: Nach dem Einsatz in Brome durften die Feuerwehrleute die Schutzanzüge nicht gleich ablegen. Erst sind sämtliche Rückstände abzuwaschen. Quelle: Wedekind
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Nach einem LKW-Unfall ströme Chlorgas ins Freie, so das Übungsszenario. „Das Gas ist sehr reaktionsfreudig und kann schnell gefährlich werden“, klärte Günter Heide, leitender Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Brome, auf.
Schnell sperrten die Rettungskräfte das Gelände ab, errichteten eine Sicherheitszone, brachten Wasserwerfer und Wasserschilder zum Einsatz. Mit deren Hilfe wurde die Unfallstelle beregnet. „So soll das austretende Gas verdünnt werden“, erörterte Pressesprecher Heide.
Die Lecksuche in Schutzanzügen bringt auch speziell ausgebildete Fachkräfte an ihre Grenzen. „Darin schwitzt man wie in einer Sauna“, merkte Bromes Ortsbrandmeister Peter Müller an. Trotz stetig steigender Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit im Anzug wurde auch dieser Übungsteil mit Bravur gemeistert, die dafür vorgesehene Zeit von zwanzig Minuten eingehalten. Nach dem Einsatz darf der Anzug nicht einfach abegelegt werden. Die CSA-Träger sind in einem extra aufgebauten Wasserbad abzuschrubben, um Rückstände zu beseitigen.
Ortsbrandmeister und Pressesprecher zeigten sich zufrieden mit der Übung. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten, haben die Kameraden fachgerecht gehandelt“, resümierten beide gutgelaunt.

daw

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