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Vorlesetag: Flocki und Tomte begeistern die Kinder

Landkreis Gifhorn Vorlesetag: Flocki und Tomte begeistern die Kinder

Landkreis Gifhorn. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags schauten am Freitag im ganzen Landkreis Gifhorn unzählige Personen des öffentlichen Lebens in Schulen und Kindergärten als Vorleser vorbei.

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"Flockis erste Reise": Musiker Volker Schlag las in der Gifhorner Freiherr-vom-Stein-Schule den Erst- und Zweitklässlern aus dem Kinderbuch von Achim Bröger vor.

Quelle: Photowerk (mpu)

Trotz gebrochen Hand- und Ellbogengelenks ließ es sich der Musiker Volker Schlag nicht nehmen, in der Gifhorner Freiherr-vom-Stein-Schule rund 60 Erst- und Zweitklässler aus dem Buch „Flockis erste Reise“ von Achim Bröger vorzulesen: „Er hat das fantastisch gemacht. Die Kinder waren total begeistert“, lobte Karin Taterra, Fachleiterin Deutsch an der Grundschule. Und hinterher gab‘s Muffins, gebacken von den Eltern.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt schaute morgens im Gifhorner St. Altfrid-Kindergarten vorbei, um die Abenteuer von Tomte Tummetott von Astrid Lindgren vorzutragen. „Wir haben zum ersten Mal beim Vorlesetag mitgemacht“, so die Erzieherin Anette Niebuhr. Klamt las zwölf Kindern aus der Sonnengruppe vor. „Einige kannten die Geschichte schon und haben bei den Reimen mitgesprochen“, freute sich Niebuhr.

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich besuchte den städtischen Kindergarten Radieschen in der Hohefeldstraße. „Die Kinder haben ihn mit einem Lied begrüßt“, so dessen Leiterin Sonia Montanaro. Danach gab‘s im Toberaum der Kita Auszüge aus „Schön, dass wir Freunde sind“ von Dorothée Bleker. Ein Lied sowie ein Rundgang durch die Kita beschlossen die Vorlese-Aktion im Radieschen.

Insgesamt 18 Lesungen fanden in der Isenbütteler Grundschule statt. Die Kinder konnten dabei selbst auswählen, wo sie teilnehmen wollten. Schulleiterin Gabriele Smeikal konnte für das Programm nicht nur auf Lehrer zurückgreifen, sondern auch auf viele Lesementoren. In der Aula waren Plakate angebracht, die für die einzelnen Lesungen warben. Die Kinder wählten dann je nach Geschmack aus, bekamen Tickets für den entsprechenden Raum.

Mit 17 Vorlesern beteiligten sich die Grundschule und die DRK-Kita in Wasbüttel am bundesweiten Vorlesetag. Bürgermeister Lothar Lau hatte einen kleinen Schatz dabei: eine uralte Ausgabe des Baron von Münchhausen. „Das war früher ein Kinderbuch“, sagte er. Gestern las der Bürgermeister aber lieber aus „Miss Braitwhistle kommt in Fahrt“ und „Wie weckt man eine Elfe“ vor.

"Flockis erste Reise": Musiker Volker Schlag las in der Freiherr-vom-Stein-Schule den Gifhorner Erst- und Zweitklässlern aus dem Kinderbuch von Achim Bröger vor.

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In Jembke las Stefan Ehlers, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg vor. Der 45-Jährige hatte den Viertklässlern den Fußballkrimi „Fallrückzieher“ mitgebracht, eine Geschichte, die während der Fußball-WM 2010 in Südafrika spielt. Dort erleben fünf sportbegeisterte Schüler so manches Abenteuer.

Im Westerbecker Kindergarten schaute Sassenburgs Bürgermeister Volker Arms vorbei: „Ich lese gerne vor, habe das bei meinen drei Kindern früher auch gemacht. Das ist etwas ganz Tolles“, erzählte er den rund 20 Kindern im Bewegungsraum. Dort hatte das Westerbecker Kindergartenteam mit schöner Dekoration und stimmungsvoller Beleuchtung eine perfekte Bühne geschaffen für die Aktion. Arms hatte die Geschichte vom Flunkerfisch ausgesucht – ein Buch von Julia Donaldson und Axel Scheffler mit vielen Bildern darin. Die zeigte der Bürgermeister den Kindern auch, während er ihnen die Geschichte vorlas. Zwei Kinder kannten sie zwar schon von zuhause, doch verrieten sie natürlich nichts, und so konnten die übrigen sie besonders gespannt verfolgen.

Gemütlich ging‘s in Voitze zu: Der Klassenraum der ersten Klasse war nur von einer Leselampe erleuchtet, Gerd Blanke hatte an einem Tischchen mit dunkelblauer Tischdecke Platz genommen, die Erst- und Zweitklässler saßen im Kreis um ihn herum. Immer wieder gab‘s Gekicher, wenn die kleine Hexe aus Versehen Buttermilch regnen ließ oder Rabe Abraxas sich krächzend über den Leichtsinn der kleinen Hexe beschwerte. Und als Blanke anfing zu zaubern, gab‘s tüchtigen Applaus. Maurice stellte allerdings fest: „Ich weiß, wie der Trick funktioniert!“

jr/cn/rn/alb/tru

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