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Vorbildlich: Ehrliche Finderin gibt 500 Euro bei Polizei ab

Gifhorn Vorbildlich: Ehrliche Finderin gibt 500 Euro bei Polizei ab

Manchmal kann die Polizei auch Erfreuliches berichten: Eine ehrliche Finderin (40) hat sich vergangenen Freitag bei Gifhorns Polizei gemeldet und dort 500 Euro Bargeld abgeliefert. Der rechtmäßige Eigentümer des Geldes wird noch gesucht.

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Vorbildlich: Eine ehrliche Finderin gab bei der Polizei 500 Euro ab – im Kreis Gifhorn nicht der erste Fall, bei dem sich jemand vorbildlich verhielt.

Quelle: Photowerk (mpu)

Die Gifhornerin habe die 500 Euro am 1. August im Ausgabeschacht eines Geldautomaten im Real-Markt am Eyßelheideweg entdeckt, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter. Ohne zu Zögern nahm die 40-Jährige das Geld an sich und brachte es zur Polizeidienststelle in der Hindenburgstraße.

Der rechtmäßige Eigentümer des Geldes, der noch ermittelt werden müsse, sei gesetzlich verpflichtet, der 40-Jährigen einen Finderlohn von mindestens 25 Euro zu zahlen, erläutert der Hauptkommissar.

Nicht der erste Fall, in dem sich Gifhorner vorbildlich verhalten: Als ehrliche Finderin hat sich im April eine Isenbüttelerin (48) erwiesen: Sie fand auf dem Parkplatz der Sparkasse am Schillerplatz eine Geldbörse mit 1300 Euro und Ausweispapieren. Das Portmonee liefert sie ebenfalls bei der Polizei ab. Kurze Zeit später meldete sich dort der Verlierer, ein Gifhorner (55). Auf den Finderlohn verzichtete die Isenbüttelerin.

Ein Portmonee mit 1500 Euro und Ausweispapieren hatte eine 16-Jährige Anfang März 2014 im Wahrenholzer Südfeld entdeckt. Verloren hatte es ein 54-Jähriger aus Langlingen.

Eine ehrlicher Finderin gab‘s Mitte Juli 2012 auch in Meinersen: Ein 63-Jähriger hatte auf dem Aldi-Parkplatz seine Geldbörse auf das Dach seines Autos gelegt und war einfach losgefahren. Das Portmonee mit 700 Euro und einer Scheckkarte fand wenig später eine 46-Jährige. Sie lieferte es bei der Polizei ab, die es dem Verlierer aushändigte.

Reuter lobt auch im aktuellen Fall das vorbildliche Verhalten der ehrlichen Finderin. „Das ist keinesfalls selbstverständlich“, betont der Polizeisprecher.    

ust

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