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Vor allem die Angehörigen kommen zum Herbstmarkt im GAZ

Gifhorn Vor allem die Angehörigen kommen zum Herbstmarkt im GAZ

Gifhorn. Seit zehn Jahren gibt es die Werkstatt für psychisch kranke Menschen, das Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum (GAZ), am Hüttenweg. Am Samstag hatten die 58 Beschäftigten und die 15 Mitarbeiter der Lebenshilfe zum Geburtstags-Herbstmarkt eingeladen.

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Herbstmarkt im Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum: Die Werkstatt für psychisch kranke Menschen hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Quelle: Michael Franke

Vor allem Angehörige nutzten die Gelegenheit, um sich die Arbeitsplätze in Stickerei, Montage und Holzbereich anzusehen. Stefan Gerecke, Bereichsleiter Arbeit-Technik, würde sich durchaus noch mehr Öffentlichkeit wünschen. Ob es Berührungsängste gibt? Gerecke schließt nicht aus, dass sich die Gesellschaft mit psychisch oder seelisch Erkrankten schwer tut. „Dabei liegen wir ja hier wirklich mittendrin.“

Sozialarbeiterin Susanne Panzer bot im Stundenrhythmus Führungen an. „Gerade das Angebot des GAZ für Menschen mit erworbenen Hirnschäden durch Schlaganfall, Unfall oder Hirnblutung wird sehr gut genutzt“, berichtete sie. „Als wir es 2013 eingeführt haben, waren wir die Ersten in der Region“, erinnerte Gerecke.

Ziel des GAZ, Einrichtung der Lebenshilfe, ist es, die Beschäftigten wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Oft ein frommer Wunsch – Susanne Panzer nahm kein Blatt vor den Mund: „Die Firmen tun sich schwer damit, psychisch kranke Menschen zu beschäftigen.“

Die HitPüraten beschallten den Hof mit flotten Rock- und Popsongs, es gab Oktoberfest-Leckereien, Metallkunsthandwerk und herbstliche Pflanzendeko, und im Lager war eine Ausstellung mit Gemälden der Beschäftigten zu sehen. Denn zu den begleitenden Maßnahmen im GAZ gehört außer Schwimmen und Filzen auch Malen.

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