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Vom Hooligan zum Pastor

Gifhorn-Kästorf Vom Hooligan zum Pastor

Kästorf . Vom Hooligan zum Kinderpastor: Diesen Weg ging Oliver Schalk aus Berlin, bekannt aus Funk und Fernsehen. Vor knapp 80 Zuhörern - zum größten Teil junge Leute - berichteten er und sein Begleiter Jörg Kohlhepp jetzt in den Räumen der Adventgemeinde von ihrer Erleuchtung und ihrer Arbeit.

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„Gott kann aus den kaputtesten Menschen noch etwas machen“: Kinderpastor Oliver Schalk sprach über sein Leben.

Quelle: Michael Franke

„Gott kann aus den kaputtesten Menschen noch etwas machen - und ich bin ein Zeuge dafür“, erklärte Schalk. Vor zwölf Jahren habe er zu Jesus Christus gefunden, und das veränderte sein Leben dramatisch: In der ehemaligen DDR war er Punk und landete im Stasi-Knast, in der BRD wurde er zum Neonazi und rutschte in die Hooligan-Szene ab.

Der Konsum von Alkohol und Nikotin, Kokain und Pornographie gehörten für ihn zur Tagesordnung - genauso wie Schlägereien: „Wenn ich abends nach Hause kam, klebten manchmal noch Fleischstücke meiner Opfer an den Schuhen.“ Den Zuhörern in Kästorf stockt der Atem.

Aber die knapp 80 Gäste lachen auch - und es verbreitet sich ein Gefühl von Gottvertrauen in den Räumen der Kästorfer Adventgemeinde: Oliver Schalk berichtet von einer Begegnung mit christlichen Rockern und einem 2,10-Meter-Riesen als Clubpräsidenten, der hinter seinem Rücken einen Pflaumenkuchen als Geschenk für den Neuankömmling bereithält. „Und dann schenkte er mir noch eine Biker-Bibel und versprach mir für mich zu beten.“

Der Wunsch, sein Leben zu verändern, ging in Erfüllung: Oliver Schalk fand zu Gott und zu sich selbst. Inzwischen betreut er als Pastor in Berlin und Brandenburg in der Einrichtung „Zukunft für Dich“ bis zu 100 Kinder aus zerrütteten Verhältnissen. Nach Kästorf holte ihn ein privater Bibel-Hauskreis von fünf bis zehn jungen Menschen aus Gifhorn und Umgebung.

til

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