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Vollsperrung: „Warum wurden wir nicht informiert?“

Leiferde Vollsperrung: „Warum wurden wir nicht informiert?“

Leiferde. Die Anlieger in der Leiferder Straße Zum Wohlenberg sind sauer: Dass die Fahrbahn saniert wird, wussten sie. Wann Baustart sein sollte, war nicht klar. Der Beginn der Arbeiten und einhergehend damit eine Vollsperrung der Straße erfolgte laut Martin Stahl überraschend. „Wir konnten die Kunden nicht informieren, die zum Trauergespräch kamen“, ärgert sich der Bestatter.

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Straßensanierung: Martin Stahl (r.) und Uwe Schrader ärgern sich über die Vollsperrung.

Quelle: Kottlick

Leiferde. Die Anlieger in der Leiferder Straße Zum Wohlenberg sind sauer: Dass die Fahrbahn saniert wird, wussten sie. Wann Baustart sein sollte, war nicht klar. Der Beginn der Arbeiten und einhergehend damit eine Vollsperrung der Straße erfolgte laut Martin Stahl überraschend. „Wir konnten die Kunden nicht informieren, die zum Trauergespräch kamen“, ärgert sich der Bestatter.

Lediglich die beauftragte Straßenbaufirma habe die Anlieger in der Leiferder Straße Zum Wohlenberg am Mittwoch zuvor per Flyer über den Beginn der Straßenbauarbeiten informiert, der auf Montag, 24. März, terminiert war. Von einer Vollsperrung sei jedoch nicht die Rede gewesen.

„Von der Samtgemeinde haben wir gar nichts erfahren“, ärgert sich Anlieger Uwe Schrader. „Wir sind vor allem nicht von einer Vollsperrung der Straße ausgegangen, sondern von einer Baustellen-Ampel, die den Verkehr regelt“, verweist Schrader auf weitere ärgerliche Geschäftsleute wie den Friseur Gustav Busse oder das Fuhrunternehmen Weber. Er habe bei der Samtgemeinde angerufen und um Aufklärung gebeten. Eine Antwort habe es dort genauso wenig gegeben wie einen angekündigten Rückruf, so Schrader. Er verweist dabei auf den Landkreis. Der habe zumindest informiert, dass Busse wegen der Baustelle auf dem Parkplatz an der Turnhalle wenden können.

„Wir rufen immer zurück“, hält Tobias Kluge, kommissarischer Bauamtsleiter in der Samtgemeinde, dagegen. Die beauftragte Baufirma habe mit fast einer Woche Vorlaufzeit über den Baustart informiert. „Damit haben wir alles nötige getan“, sagt Kluge.

Das sieht Stahl anders. Er will jetzt Hinweise für die Kunden der anliegenden Geschäfte anfertigen lassen, um sie damit auf die geänderte Verkehrsführung hinzuweisen. Seine Hoffnung dabei: „Dass wir die Infos an den Umleitungsschildern befestigen können.“

hik

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