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Gifhorn Stadt Voller Marktplatz am traditionellen Gifhorn-Tag der Nijmegen-Marschierer
Gifhorn Gifhorn Stadt Voller Marktplatz am traditionellen Gifhorn-Tag der Nijmegen-Marschierer
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18:14 13.07.2017
Gifhorn-Tag der Nijmegen-Marschierer: Das war wieder ein großes Event in der Innenstadt. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Runder Geburtstag, runde Sache: Beim 60. Gifhorn-Tag der deutschen Bundeswehr-Delegation für das internationale Marschevent im holländischen Nijmegen waren besonders viele Gifhorner auf dem Marktplatz dabei – abzulesen auch an der rekordverdächtig langen Schlange vor der Erbsensuppen-Ausgabe.

Den Abschluss des Trainings für die internationale viertägige Marschveranstaltung im holländischen Nijmegen feiert die deutsche Bundeswehr-Delegation traditionell mit dem Gifhorn-Tag. Zum 60. Jahrestag war besonders viel los in der Innenstadt.

Doris Hofmann am Ende der Schlange ist sicher: „Das wird dauern.“ Im vorigen Jahr sei die Ausgabe besser organisiert gewesen. Diesmal stehen auch Marschierer mit in der Schlange, die deshalb vom Rathaus bis zum Schlosscafé reicht. Sie gönnt den Soldaten den Eintopf, fände es aber besser, für Gäste und Marschierer separate Ausgaben zu haben.

Gisela Steenbeck aus Gifhorn und Ingrid Meier aus Eickhorst nehmen die Wartezeit gelassen. „Wir haben doch Zeit.“ Brauchen sie auch, denn sie werden fast eine halbe Stunde anstehen. 50 Meter weiter vorn guckt Karl-Heinz Koperschmidt auf die Uhr und sagt „zehn Minuten“ auf die Frage, wie lange er hier schon stehe. „Wir sind ja gleich dran.“

Viel los auf dem Gifhorner Marktplatz: Wenn die Nijmegen-Marschierer einladen, sind viele Einheimische dabei. Quelle: Cagla Canidar

Erbsensuppe und Marschmusik: Das zieht das Publikum jedes Jahr aufs Neue zum Gifhorn-Tag. Die Musik kommt nicht nur vom Plattenteller, unter anderem das Marine-Musikkorps spielt auf. Später, nach dem obligatorischen Vorbeimarsch, geben die Marschgruppen eine Probe ihrer Stimmgewalt.

Platzkonzert: Für schmissige Livemusik sorgte das Marine-Musikkorps aus Kiel. Quelle: Cagla Canidar

Da haben die 19 Marschiererinnen und 331 Marschierer jeder für sich bereits 300 Kilometer „auf dem Buckel“, so Brigadegeneral Peter Gorgels beim Empfang der Stadt. Der jüngste Teilnehmer ist 17 Jahre, der älteste 64, die Dienstgrade reichen vom Gefreiten bis zum Sterne-General. Eines eint sie: „Es kommt kaum einer ohne Blessuren durch.“

Gorgels lässt von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen grüßen, die ihren Besuch abgesagt hatte. Nijmegen-Delegation und Stadt tauschen Lob und Präsente aus. Einmal mehr heben Gorgels und Delegationsleiter Marcus Bödefeld die Gastfreundschaft der Stadt hervor. Davon kann sich auch Johan van Willenstein überzeugen: Mit ihm ist zum ersten Mal der Vorsitzende der veranstaltenden Stiftung 4Daagse aus Nijmegen in Gifhorn zu Gast.

Von Dirk Reitmeister

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