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Gifhorn Stadt Vollbüttelerin will 1600 Hennen retten
Gifhorn Gifhorn Stadt Vollbüttelerin will 1600 Hennen retten
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00:15 01.03.2014
„Rettet das Huhn“: Steffi Laab (l.) und Jenny Breit koordinieren die Aktion. Die weiße Henne Liesel und die braune Henne Klara haben sie bereits gerettet, jetzt wollen sie 1600 weitere Hühner aus einer Legebatterie vermitteln.
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Die Hühner sind eingepfercht, zerrupft und verletzt: Hochleistungs-Legehennen haben ein kurzes und qualvolles Leben. „Sobald ihre Legeleistung nach einem Jahr naturgemäß nachlässt, werden sie einfach weggeworfen“, erklären Jenny Breit und Steffi Laab. Die Landwirte stallen die Tiere aus, weil sie keinen Gewinn mehr bringen. In der Regel wandern die Hühner dann bei lebendigem Leib in den Schredder, um sie zu Chicken-Nuggets zu verarbeiten.

Die Tierschützer von „Rettet das Huhn“ wollen die Hennen vor diesem Schicksal bewahren und sie in ein neues, schlachtfreies Zuhause vermitteln. „Ende April ist es so weit“, sagt Jenny Breit. „Die 1600 braunen und weißen Hennen kommen aus einem Bodenhaltungsbetrieb in NRW.“ Die Vermittlung hat bereits begonnen: „Für 250 Hühner konnten Steffi und ich in Niedersachsen bereits ein Zuhause finden.“ Voraussetzungen für eine Vermittlung: Wohnrecht auf Lebenszeit, artgerechte Haltung, kein Schlachten! „Wir suchen nette Menschen, die die Tiere privat in kleinen Gruppen halten“, sagt Jenny Breit. Und: „Auch wer nur zwei Hühner aufnimmt, ist uns schon eine große Hilfe.“ Interessenten können sich per E-Mail an jenny@rettetdashuhn.de oder steffi@rettetdashuhn.de wenden.

  • „Rettet das Huhn“: Worum es bei der Aktion geht, erklären Jenny Breit und Steffi Laab am Donnerstag, 6. März, von 20 bis 21 Uhr live in der „Wunschkiste“ auf Radio Okerwelle.

til

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