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Volkstrauertag: Der Opfer gedenken

Landkreis Gifhorn Volkstrauertag: Der Opfer gedenken

Landkreis Gifhorn. Der Volkstrauertag ist keine rückwärts gewandte, melancholische Angelegenheit, das wurde am Sonntag auf dem alten Gifhorner Friedhof ebenso deutlich wie bei den Gedenkfeiern überall im Landkreis.

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Der Volkstrauertag hat eine aktuelle Aussage: Gedenkfeiern wie hier in Gifhorn fanden am Sonntag überall statt.

Quelle: Photowerk (cc)

Es geht darum, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Krisen wie IS und Ukraine-Konflikt zu meistern, aber auch Schlussfolgerungen zu ziehen für den Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Diakon Armin Bötjer und Pastor Andreas Behr beteten in einer ökumenischen Andacht um den Frieden und darum, dass jeder das Seine dafür tut, um diesen Frieden zu bewahren. „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“, zitierte Bötjer den Johannesbrief aus dem Neuen Testament und betonte, dass jemand, der so handelt, Frieden schafft. „Der Frieden in der Welt fängt in unseren Herzen an“, ergänzte Behr.

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich sprach von einer guten Saat, die aufgehen möge - und kündigte an, ganz praktisch mit den Asylbewerbern aus dem Clausmoorhof gemeinsam an markanten Stellen der Stadt Vergissmeinnicht-Samen aussäen zu wollen. „Wenn dieser Samen aufgeht, gibt das ein blühendes Zeichen für Toleranz und Geschwisterlichkeit.“ Nerlich ermunterte alle, sich ebenfalls in ihrem Umkreis solche konkreten Schritte zu überlegen, um Zeichen gegen Hass und Krieg zu setzen.

Abordnungen von Schützen, Feuerwehr, DRK, Freundeskreis Flatow und Landkreis legten Kränze nieder, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn unter Leitung von Peter Bönisch begleitete „Ich hatt‘ einen Kameraden“ und das Deutschlandlied, der Heidechor Gifhorn-Neubokel unter Leitung von Katharina Belz sang „Laudate“ von Johannes Schweitzer.

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