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Vogelgrippe: Landkreis und Geflügelhalter in Alarmbereitschaft

Kreisveterinär: Noch keine Stallpflicht in Gifhorn – das kann sich aber täglich ändern Vogelgrippe: Landkreis und Geflügelhalter in Alarmbereitschaft

Geflügelhalter im Kreis Gifhorn schauen mit bangem Blick nach Schleswig-Holstein: Kommt die Vogelgrippe auch hierher? Der Landkreis beobachtet die Lape aufmerksam.

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Gänse im Stall: Sollte die Vogelgrippe näher rücken, werden sie das Gelände im Freien nicht mehr betreten dürfen.

Quelle: Carsten Rehder

Gifhorn. Noch gibt es keine Stallpflicht, wie sie am Donnerstag vorsorglich auch für drei Kreise in Niedersachsen angeordnet wurde. Das kann sich laut Kreisveterinär Dr. Mario Ruppert täglich ändern. „Natürlich machen wir uns Sorgen.“ Rund 5000 Gänse, Perlhühner, Enten, Puten und mehr hat Gesine Hörning aus Warmse auf ihren Freiflächen. Vogelgrippe sei aber jedes Jahr ein Thema, zumindest was Wachsamkeit, Hygiene und Kontrollen angeht. Dass die Tiere mal in den Stall mussten, sei schon Jahre her. Dieser Ernstfall wäre keine Katastrophe. „Wir haben große Wirtschaftsgebäude. Dann müssen eben die Maschinen raus. Es wäre aber schade für die Tiere.“ Draußen sei das Leben für sie eben schöner.

Die drei Kreise, in denen Stallpflicht herrscht, gehören laut Ruppert zu „geflügelintensiven Regionen“. Vom Land gebe es noch keine Verfügung, auch in Gifhorn eine Stallpflicht zu erlassen. „Das kann sich aber jederzeit ändern.“

Abgesehen davon rät Ruppert Geflügelhaltern, noch aufmerksamer die Tiere zu beobachten. „Jeder Geflügelhalter sollte wachsam sein. Das ist eine Grundpflicht.“ Unerklärliche Todesfälle unter den Tieren - die zum Beispiel nicht einem Marder oder Fuchs anzukreiden wären - seien zu melden.

Im Falle eines erkrankten oder toten Tieres würde rund um den betroffenen Betrieb ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Metern errichtet, dazu ein Beobachtungsgebiet (zehn Kilometer). „Dort werden dann Regeln festgelegt, was Tierhalter machen müssen.“

rtm

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