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Gifhorn Stadt Vogelgrippe: Gifhorner Geflügel-Halter bleiben gelassen
Gifhorn Gifhorn Stadt Vogelgrippe: Gifhorner Geflügel-Halter bleiben gelassen
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22:00 20.11.2016
Geflügelzucht im Landkreis Gifhorn: Die Halter haben sich auf die Folgen der Vogelgrippe eingestellt. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Ihren Geflügelhof gibt es schon seit 60 Jahren, „da gab es schon einige Hochs und Tiefs“: Christel Lübeß aus Gifhorn nimmt den Alarm gelassen. „Die Leute sind verunsichert und fragen nach.“ Aus Erfahrung wisse sie, dass das Fleisch trotzdem gekauft werde. Es sei ja auch unbedenklich, sagt sie. Allerdings sei sie froh, keine Tiere mehr selbst zu halten, sondern sie von einem Partnerbetrieb aus Vechta zu kaufen.

Mehr Arbeit hat Gesine Hörning aus Höfen. Sie und ihre Familie lassen 5000 Gänse, Puten, Perlhühner und Co. von den Freiflächen in die Gebäude umziehen. Maschinen raus, Federvieh rein: „Mal eben so geht das nicht.“ Für die Tiere sei es auch nicht schön, eingesperrt zu sein. „Schauen wir mal, wie sich das entwickelt.“ Die letzte Stallpflicht sei schon Jahre her. Negative Auswirkungen auf das kurz bevor stehende Weihnachtsgeschäft befürchtet auch sie nicht.

„Das ist das kleinere Übel“: Henrike Wehmann aus Abbesbüttel hat ihre Freilandei-Produzenten schon einige Tage vorher in die speziellen mobilen Ställe umziehen lassen. Denn: „Schlimmer wäre es, wenn sie sich infizieren.“

Die drei mobilen Ställe der Familie bieten den Hühnern zwei Etagen mit einem Scharr-Raum im Erdgeschoss: „Dort können sie scharren und picken.“ Damit seien die Tiere auch im Stall artgerecht beschäftigt.

Den Freilandei-Status verliere sie zunächst nicht, sagt Henrike Wehmann. „Die Stallpflicht bedeutet für uns Mehraufwand. Wir gehen täglich mehrfach nachschauen - öfter als sonst üblich.“ Dann werden den Tieren Möhren, Zuckerrüben und Kartoffeln mitgebracht, „damit sie ordentlich zu scharren und zu picken haben“.

rtm

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