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Gifhorn Stadt Vogelbeerbaum gefällt: Der MGV ist traurig
Gifhorn Gifhorn Stadt Vogelbeerbaum gefällt: Der MGV ist traurig
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10:00 14.07.2010
Jährlicher Treffpunkt: Im Herbst veranstaltete der Männergesangverein Brome immer sein Vogelbeerbaumsingen – das geht nun leider nicht mehr.
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Sänger Klaus Paetz bedauert dies außerordentlich. „Es gibt ein Lied vom Vogelbeerbaum aus dem Erzgebirge, das um 1910 vom damaligen Bromer Pastor auf unseren Baum umgetextet worden ist“, berichtet er von einer langen Tradition. Paetz zitiert aus dem Lied: „Am Taterpahl hemm se Zigeuner verhaun, tum Andenken staht da een Vogelbeerbaum.“ Dort draußen, an der Gemarkungsgrenze von Altendorf, Tülau, Brome und Voitze, mussten früher die Zigeuner lagern, mit ihren Gespannen durften sie Brome nicht betreten.
Vor etwa 30 Jahren sei dann die alte Eberesche gefällt und eine neue nachgepflanzt worden. „Die hat damals die Straßenmeisterei gestiftet“, kann sich Paetz noch erinnern. Nun hat die in den 70er Jahren vom MGV wiederbelebte Tradition des Vogelbeerbaumsingens mit anschließendem gemütlichen Beisammensein ein abruptes Ende genommen, der Vogelbeerbaum ist gefällt worden. „Uns ist klar, dass wir rechtlich keine Ansprüche haben, aber schade ist es halt schon“, sagt Paetz.
Die Straßenmeisterei Vorsfelde hat die Eberesche aus Sicherheitsgründen gefällt, wie deren Leiter Hans-Michael Barton erklärt. Die Kurve auf der B 248 sei ein Unfallschwerpunkt gewesen, „die Bäume zwischen Radweg und Fahrbahn haben keine eindeutige Linienführung für die Straße erkennen lassen“. Deshalb sei nach Absprache mit der Verkehrsbehörde beim Landkreis und der Polizei die Säge zum Einsatz gekommen.

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„Nach den Ferien können wir einen Haken an das Gymnasium Meinersen machen“, sagt Alexander Wollny, Bauamtsleiter beim Landkreis Gifhorn. Der Neubau von acht Unterrichts- und mehreren Arbeitsräumen sei bereits nahezu fertig. 2,5 Millionen Euro habe der Landkreis dafür investiert.

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Die Sohle für die Tiefgarage des Volksbank-Finanzcenters ist gegossen. Dazu musste die Arbeitszeit in den Montagabend verlängert werden – zum Ärger von Nachbarin Beate Rockel. Sie wohnt über der Gifhorner Volksbank und sei im Gegensatz zu ihren Nachbarn nicht informiert worden.

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