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Gifhorn Stadt Vitalität trifft auf Vergänglichkeit
Gifhorn Gifhorn Stadt Vitalität trifft auf Vergänglichkeit
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22:50 11.10.2011
Begegnung: Philine Betker (v.l.), Marieke Siemund und Dana Lachmann mit Rentnerin Henny Sievers. Quelle: Kottlick
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Und mit genau diesem Titel ist auch die Arbeitsgemeinschaft (AG) überschrieben, an der Marieke Siemund, Philine Betker (14) und Dana Lachmann (15) teilnehmen. Die Schülerinnen des Meinerser Sibylla-Merian-Gymnasiums besuchen ein halbes Jahr lang jeden Montag die Senioren des Ahnser Altenheims An der Oker.

„Die AG-Lehrerin des Gymnasiums hat bei uns angefragt, ob wir die Schüler bei uns aufnehmen“, nennt Ergo-Therapeut Per Deisel Gründe. Bei dem spannenden Projekt stellt sich Deisel zufolge die Frage „was passiert, wenn Alt und Jung zusammenkommen“. Dabei werde die „Vitalität der Jugend mit der Vergänglichkeit konfrontiert“, sagt er. So hätten mehrere der 38 Senioren in der Einrichtung Haus und Heim aufgegeben bevor sie ins Altenheim zogen.

Nicht so Henny Sievers. Die Ahnserin erzählt den Schülerinnen, dass sie vorrangig die Nacht im Altenheim verbringt, weil sie sich dann sicherer fühlt. Tagsüber finde sich immer jemand, der mich in mein Haus zurück begleitet“, freut sie sich auch über hilfsbereite Nachbarn.

„Wer pflegt ihren Garten und womit beschäftigen sie sich hier?“, fragen die Schülerinnen. „Haben Sie noch Großeltern?“, erkundigt sich Henny Sievers ihrerseits. Der Austausch blüht. Zwischendurch bietet die Rentnerin Konfekt an und sie stellt fest: „Es ist richtig schön, dass hier junge Leute sind.“

hik

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