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Viertklässer lernen viel über Schleiereulen

Eischott Viertklässer lernen viel über Schleiereulen

Eischott. Ganz schön viel gelernt über Schleiereulen haben am Freitag die beiden vierten Klassen der Grundschule Rühen. Sie waren dabei, als Horst Krügel, Bernd Kayser und Horst Seeler von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch bei Roland und Roswitha Bauer auf dem Hof drei junge Eulen beringten.

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Ganz nah dran: Die Viertklässler der Grundschule Rühen verfolgten in Eischott, wie Horst Krügel drei junge Schleiereulen beringte.

Quelle: Christina Rudert

Und die Kinder waren erstaunt, wie kuschelig und weich die kleinen Eulen sind. „Ihr dürft die Eulen anfassen, aber ihr müsst dolle aufpassen, dass sie nicht runterfallen. Dann brechen sie sich was“, sagte Seeler und zeigte genau, wie die Kinder die Tiere an den Füßen nehmen müssen, um sie wirklich gut im Griff zu haben.

Die drei Jungtiere, zwischen fünf und sieben Wochen alt, ließen das Spektakel geduldig über sich ergehen - sie waren nach dem Frühstück und am helllichten Tage reichlich verschlafen. „Fühlt mal, ihr könnt im Eulenbauch die Maus ertasten, die es zum Frühstück gab“, zeigte Kayser den neuen Eulen-Fans.

Jason Kiehl war beeindruckt. „Die fasst sich an wie ein Kuscheltier“, stellte er fest. „Ich dachte, dass die noch gar keine Federn haben.“ Alexandra Granson zeigte ein buntes Pflaster: „Die Eule hat mich mit dem Schnabel erwischt, aber es tut nicht weh.“

Seeler, Kayser und Krügel erzählten den Kindern, wo und wie Eulen leben, und hatten auch die größten Feinde der jungen Eulen mitgebracht - einen Marder und eine Krähe, beide allerdings ausgestopft. Und bevor die drei Eulenbabys wieder in den Nistkasten hoch unter dem Dach kamen, wurden sie beringt. „Die Eltern haben das gar nicht mitbekommen, dass wir ihre Kleinen aus dem Nest geholt haben“, erklärte Seeler. „Die sind nämlich gar nicht da.“ Und anders als Rehe, die ihre Jungen verstoßen, wenn diese nach Mensch riechen, macht den Eulen das gar nichts aus. „Die können nicht riechen.“

tru

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