Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Vier Unwetter-Einsätze für Feuerwehren

Brände und umgestürzte Bäume Vier Unwetter-Einsätze für Feuerwehren

Aufatmen im Kreis Gifhorn: Das schwere Unwetter in der Nacht zum Donnerstag zog am Kreisgebiet vorbei und hinterließ keine nennenswerten Schäden. Ganz von Einsätzen verschont blieben die Helfer jedoch nicht.

Voriger Artikel
Gifhorn: Eisen Kutzner in finanzieller Schieflage
Nächster Artikel
Gebäudeversicherung: Unwetter immer mehr Thema

Unwetter über dem Kreis Gifhorn: Diesmal gab es weniger Schäden als befürchtet.

Quelle: dpa

Kreis Gifhorn. 30 Feuerwehrleute aus Wesendorf, Wahrenholz und Westerholz mussten am Mittwoch gegen 23.10 Uhr mit fünf Fahrzeugen zur Freizeitstätte Grillplatz am Horst ausrücken. Dort gab es einen Dachstuhlbrand zu löschen. Die Feuerwehrleute waren laut Gemeindebrandmeister Torsten Winter rund anderthalb Stunden im Einsatz. „Verletzt wurde niemand.“

Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen laufen, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Dass ein Blitzeinschlag Ursache gewesen sein könnte, „ist nicht ganz unwahrscheinlich“.

Als Ursache fest steht dagegen ein Einschlag bei einem Brand in der Nähe von Allersehl und Dedelstorf. Dort stand gegen 22.10 Uhr eine Feldscheune voller Stroh in Flammen. Mehrere Löschzüge der Feuerwehr aus der Samtgemeinde Hankensbüttel und die Drehleiter der Wittinger Wehr waren laut Reuter im Einsatz. Der Schaden halte sich in Grenzen. Das Gebäude sollte laut Eigentümer sowieso demnächst abgerissen werden.

Ansonsten blieb es im Kreis Gifhorn ruhig, so Reuter. „Das Unwetter hat uns nicht in der Intensität ereilt, wie es angekündigt war.“ Im Gifhorner Stadtgebiet seien acht Liter Wasser pro Quadratmeter gefallen, weit weniger als südlich der Kreisgrenze. Die A 2 bei Braunschweig habe zeitweise unter Wasser gestanden.

Der Landkreis Gifhorn verzeichnete insgesamt vier Unwetter-Einsätze für die Feuerwehren, so Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter. Neben den beiden Bränden gab es noch umgestürzte Bäume von den Straßen zu beseitigen: auf der Landesstraße von Müden nach Gerstenbüttel und auf der Landesstraße zwischen Grußendorf und Ehra-Lessien.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr