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Vier Spitzenkandidaten stehen Rede und Antwort

Vor der Kommunalwahl Vier Spitzenkandidaten stehen Rede und Antwort

Gifhorn. Vier Parteien haben sich darauf geeinigt, im Vorfeld der Kommunalwahl keine Werbung an Laternenpfählen zu machen und dafür eine gemeinsame Podiumsdiskussion auf die Beine zu stellen. die fand am Mittwochabend im Bürgerschützensaal statt.

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Vor der Kommunalwahl: Vier Spitzenkandidaten stellten sich den Fragen der Moderatoren und des Publikums.

Quelle: Cagla Canidar

Die Spitzenkandidaten Dr. Stefan Armbrecht (FDP) Thomas Reuter (CDU), Ulrich Stenzel (SPD) und Nicole Wockenfuß (Grüne) beantworteten die Fragen des Publikums - und der beiden moderierenden Journalisten Uwe Stadtlich und Christian Franz. Vor rund 80 Zuhörern äußerten sich die Politiker zu den Themen Finanzen, Krippen und Schulen, Straßen, Stadtentwicklung sowie Angebote für die Jugend.

Einigkeit herrschte beim Thema Finanzen darüber, dass niemand seriös für die nächsten fünf Jahren aussagen könne, es gebe keine Steuererhöhung. „Das hängt davon ab, was uns an Überraschungen ins Haus kommt“, so Reuter. Beabsichtigt seien sie jetzt aber nicht.

In Sachen Krippen sei man mit „dem Erreichten vor dem Hintergrund des Möglichen zufrieden“, so Stenzel. Jedes Kind habe einen Krippenplatz. Die Qualität könne verbessert werden, etwa durch kleinere Gruppen, so Wockenfuß. Und Armbrecht betonte, dass in einer Stadt wie Gifhorn auch eine 24-Stunden-Krippe möglich sein müsse. Reuter und Armbrecht betonte, dass sie eine verpflichtende Ganztagsschule ablehnen. Um die Jugendarbeit der Vereine durch ein Ganztagsangebot nicht zu beeinträchtigen, müssten neue Wege gegangen werden - wie, so Wockenfuß, beispielsweise Sport-Schulmeisterschaften.

Nicht alles sei an notwendigen Straßensanierung sofort möglich, betonte Reuter. Armbrecht stellte das System der Anliegerbeteiligung in Frage, weil es für Betroffene existenzgefährdend sein könne. Das System müsse überdacht werden. Wockenfuß forderte einen Masterplan Mobilität, in dem auch berücksichtigt werde, wie belastet eine Straße sei.

Und nur die SPD ist dabei überzeugt, dass Gifhorn einen Stadtbaurat brauche. Stenzel: „Es gibt viel zu viel Klein-Klein“. Armbrecht betonte, dass planerische Aufgaben ebenso gut an externe Experten vergeben werden könnten.

Alle waren sich einig, dass Gifhorn eine Disco bekommen müsste. Einen Investor gebe es aber nicht.

fed

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